In der Landesliga Ost erlebte die Viktoria Marchtrenk eine bittere Niederlage gegen den ASK St. Valentin. Die Gäste zeigten eine beeindruckende Vorstellung und entschieden das Spiel mit einem klaren 0:3 für sich. Bereits zur Halbzeit führte St. Valentin mit zwei Toren Vorsprung, ehe sie in der zweiten Hälfte den Sack endgültig zumachten. Die Marchtrenker hatten dem druckvollen Spiel der Gäste wenig entgegenzusetzen und mussten sich letztlich geschlagen geben.
Der ASK St. Valentin startete entschlossen in die Partie und machte von Beginn an klar, dass sie die drei Punkte mit nach Hause nehmen wollten. Nach relativ ereignislosen ersten Minuten spielten sich die Niederösterreicher so langsam in einen Rausch, hatte die Defensive der Viktoria alle Hände voll zu tun – Bühringer und Riedl verpassten so in dieser Drangphase gute Gelegenheiten auf einen Treffer. In der 19. Minute brachte Yusuf Efendioglu dann die Gäste in Führung. Nach einem Stanglpass von Marco Bühringer war der Goalgetter des Spitzenreiters zur Stelle und stellte auf 1:0. Die Viktoria Marchtrenk versuchte, sich von diesem frühen Rückschlag zu erholen, doch der ASK St. Valentin blieb am Drücker und setzte die Gastgeber weiterhin unter Druck. In der 43. Minute war es erneut Efendioglu, der nach Stadler-Vorarbeit goldrichtig stand und das Leder über die Linie drückte. Mit diesem komfortablen Vorsprung gingen die St. Valentiner in die Halbzeitpause und ließen die Marchtrenker ratlos zurück.
Nach der Pause zeigte sich ein ähnliches Bild: Der ASK St. Valentin dominierte das Spielgeschehen und ließ die Marchtrenker kaum zur Entfaltung kommen. Die Viktoria fand kein Mittel gegen die gut organisierte Defensive der Gäste und konnte nur selten gefährliche Akzente setzen. In der 55. Minute entwischte Julian Riedl dann der Marchtrenker Abwehr und blieb eiskalt vor dem Kasten – 3:0, Vorentscheidung. Die Marchtrenker waren nicht mehr in der Lage, dem Spiel eine Wende zu geben, und mussten zusehen, wie der ASK St. Valentin die Partie souverän herunterspielte. Trotz aller Bemühungen gelang es der Viktoria nicht, den Gästen ernsthaft Paroli zu bieten. So endete das Spiel mit einem verdienten 0:3-Erfolg für die St. Valentiner, die sich mit dieser starken Leistung wichtige Punkte fixierten und nun hoffen, dass der USV St. Ulrich im heutigen Derby gegen den SV Garsten gewinnen kann – dann wäre die Jaksch-Truppe nämlich vorzeitig Meister.
Mario Jaksch (Trainer ASK St. Valentin):
„In Summe war das unsere beste Leistung bisher, eines Tabellenführers würdiger Auftritt. Der Sieg geht auch in der Höhe in Ordnung, großes Lob an die ganze Mannschaft. In den letzten beiden Partien waren wir nicht so dominant, wir haben gewusst, dass wir das von Beginn an nun besser machen und Gas geben müssen. Die Mannschaft hat alles wunderbar umgesetzt und völlig verdient gewonnen."
Die Besten: Pauschallob ASK St. Valentin