In der 28. Runde der Landesliga Ost trafen die ASKÖ Schwertberg und die St. Florian/Niederneuk. aufeinander. Beide Teams schenkten sich über 90 Minuten angesichts der angespannten Tabellensituation nichts, doch am Ende stand ein 0:0 auf der Anzeigetafel. In einem von taktischen Zwängen geprägten Spiel gab es wenige Höhepunkte. Die Defensivreihen beider Mannschaften dominierten das Geschehen und ließen kaum große Torchancen zu.
Das Spiel begann ohne viel Aufsehen. Schon in der siebten Minute kam es zur ersten strittigen Szene im Strafraum der Schwertberger, als ein Florianer Spieler, Lorenz Gruber, im Strafraum zu Fall kam. Doch der Pfiff des Schiedsrichters blieb aus, sehr zum Unmut der Gäste. Diese Situation schien die ASKÖ Schwertberg wachzurütteln, auch wenn ihnen erst in der 44. Minute die erste gefährliche Aktion gelang. Paul Hentschläger nahm den Ball im Strafraum geschickt mit der Brust an und brachte einen scharfen Stanglpass in den Fünfmeterraum, der letztlich jedoch keinen Abnehmer fand. So endete die erste Halbzeit torlos.
Die zweite Halbzeit begann so, wie die erste aufgehört hatte: Beide Teams neutralisierten sich weitgehend im Mittelfeld, und es waren kaum Torchancen zu verzeichnen. In der Schlussphase war die Heimelf zwar etwas besser im Spiel, konnte jedoch keinen zählbaren Vorteil daraus ziehen. Die entscheidende Phase des Spiels rückte näher, aber keine der beiden Mannschaften konnte das entscheidende Tor erzielen.
In der 84. Minute hatten die Gäste noch eine Abschlusschance, die jedoch deutlich über das Tor ging. In der 85. Minute musste Thomas Mitterndorfer von den Florianern nach Kritik mit Gelb-Rot vom Platz. Diese Überzahl konnte die ASKÖ Schwertberg nicht mehr nutzen, auch wenn sie folglich nochmal alles nach vorne warfen. Letztendlich endete das Spiel torlos, und beide Mannschaften mussten sich mit einem Punkt zufrieden geben.
Dominik Scheuringer (Trainer ASKÖ Schwertberg):
„Am Ende war das ein klassisches 0:0-Spiel, in dem sich kein Team den Sieg wirklich verdient hatte. Das war von beiden Seiten kein gutes Match. Wir hätten uns das natürlich anders vorgestellt und wollten unbedingt einen Sieg, wir müssen aber mit dem Punkt leben. Wir haben uns keinen Sieg verdient, momentan tun wir uns offensiv eben schwer."
Der Beste: Ilke Demir (ASKÖ Schwertberg)