In der Landesliga Ost lieferten sich die BW Linz Amateure und der USV St. Ulrich am gestrigen Mittwochabend ein packendes Duell, das in einem dramatischen 2:2-Unentschieden endete. Die Gäste aus St. Ulrich starteten stark und gingen zur Halbzeit mit einer komfortablen 2:0-Führung in die Pause. Doch die Blau-Weißen kämpften sich mit einer beeindruckenden Leistung zurück und konnten in der zweiten Halbzeit ausgleichen. Am Ende blieb es bei einem verdienten Unentschieden, das den Zuschauern einiges an Spannung bot.
Die Partie begann mit einem Paukenschlag für die Gäste. Bereits in der 10. Minute nutzte Elias Gmainer eine Unachtsamkeit in der Abwehr der BW Linz Amateure und brachte den USV St. Ulrich mit 1:0 in Führung. Die Blau-Weißen versuchten, mit einzelnen Nadelstichen zu antworten, doch die Abwehr der Gäste stand sicher. In der 28. Minute konnte Norbert Schmid nach einem Freistoß auf 2:0 für St. Ulrich erhöhen, was den Halbzeitstand markierte. Die Gastgeber hatten zwar mehr Ballbesitz, doch die Effizienz der St. Ulricher war beeindruckend und führte zu einer verdienten Pausenführung.
In der zweiten Halbzeit zeigte sich ein verändertes Bild. Die BW Linz Amateure kamen mit mehr Entschlossenheit aus der Kabine und drängten auf den Anschlusstreffer. Dieser gelang schließlich in der 65. Minute durch Zak Borenyi Amantana, der eine unübersichtliche Situation im Strafraum nutzte, um den Ball im Netz unterzubringen. Die Blau-Weißen blieben am Drücker und erhielten in der 84. Minute einen Elfmeter, den Mario Kvesa souverän verwandelte, um den Ausgleich zum 2:2 zu erzielen. Die Schlussminuten waren von Spannung und Dramatik geprägt. Beide Teams hatten Chancen auf den Siegtreffer, doch es blieb beim leistungsgerechten Unentschieden.
In der hitzigen Schlussphase erhielten sowohl Hubert Leszek Grober von den Blau-Weißen als auch Bence Zsigmond von den St. Ulrichern Gelb-Rote Karten. Besonders brisant wurde es in der Nachspielzeit, als der USV St. Ulrich noch einen Elfmeter zugesprochen bekam. Doch die Blau-Weißen konnten den Strafstoß parieren und sich so den verdienten Punkt sichern. Ein spannendes Spiel, das den Zuschauern in Erinnerung bleiben wird.
„Für uns war es in Summe ein sehr unglücklicher Spielverlauf. Wir haben die erste Halbzeit dominiert und waren die klar überlegene Mannschaft. Mit der 2:0-Führung zur Pause hatten wir eine gute Ausgangsposition, allerdings haben wir es verabsäumt, in der zweiten Halbzeit den Sack zuzumachen. Das 3:0 wäre mehrfach möglich gewesen. Wir hatten drei große Chancen, die wir leider nicht genutzt haben. Stattdessen ist Blau-Weiß Linz wieder ins Spiel zurückgekommen und hat den Anschlusstreffer erzielt. Danach wollten beide Mannschaften den Sieg, das Spiel war offen. Besonders bitter ist, dass wir am Ende noch einen Elfmeter zugesprochen bekommen haben, diesen aber nicht verwerten konnten. Das 2:2 fühlt sich deshalb natürlich enttäuschend an. Aufgrund der Spielanteile und der Chancen wäre ein Sieg für uns verdient gewesen. Am Ende hat sich wieder gezeigt: Wenn man seine Möglichkeiten vorne nicht nutzt, bekommt man die Gegentore hinten.“