In der Landesliga Ost ist die SPG Hama Trucks Rohrbach-Berg/Altenfelden mit einem klaren 4:0-Sieg gegen den SC eMoC Hörsching in die Saison gestartet. Trainer Christian Eisschiel sah von Beginn an eine spielbestimmende Mannschaft, die sich lange nicht für ihren Aufwand belohnte, am Ende aber doch deutlich gewann. Das 1:0 kurz vor der Pause und das schnelle 2:0 nach dem Seitenwechsel nannte er die Schlüsselmomente eines aus seiner Sicht sehr guten Auftritts.

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Christian Eisschiel führte den klaren Auftaktsieg vor allem auf die Entwicklung der vergangenen Wochen zurück. "Wir haben schon in den letzten Wochen gemerkt, dass wir von Training zu Training stärker werden und sind mit sehr viel Selbstvertrauen ins Spiel gegangen", sagte der Trainer. Genau das war laut seiner Einschätzung auch auf dem Platz zu sehen. Die Gastgeber waren vom Anpfiff weg das aktivere Team, hatten mehr vom Spiel und arbeiteten sich viele Chancen heraus. Schon in der 20. Minute bot sich per Elfmeter die große Möglichkeit auf die Führung, doch der Strafstoß wurde nicht verwertet. Ganz ohne heikle Phase blieb die erste Hälfte dennoch nicht. Zwischen der 30. und 40. Minute wurde auch der SC Hörsching gefährlich, vor allem nach Standardsituationen und Eckbällen. Eisschiel nannte diese Phase ausdrücklich als jene Minuten, in denen der Gegner seine Mittel zeigte, betonte aber zugleich: "Wir waren von Anfang an die dominierende Mannschaft."
Trotz des verschossenen Elfmeters und trotz der kurzen Druckphase des Gegners hatte die SPG die Partie laut ihrem Trainer "sehr gut im Griff". Kurz vor der Pause fiel dann auch jener Treffer, auf den die Gastgeber lange hingearbeitet hatten. In der 42. Minute traf Fabian Lohr, Neuerwerbung aus St. Martin, zum 1:0, ein Tor, das Eisschiel als "längst überfällig" bezeichnete. Noch wichtiger wurde aus seiner Sicht, dass seine Mannschaft nach dem Seitenwechsel sofort nachlegte. Wieder war es Lohr, der in der 48. Minute auf 2:0 stellte. "Das war sehr spielentscheidend, das hat uns noch mehr Selbstvertrauen gegeben", sagte Eisschiel. Danach wurden die Gastgeber nach seiner Wahrnehmung sogar noch stärker. Weil der Vorsprung trotz der Überlegenheit lange nur zwei Tore betrug, blieb die Partie aber offen genug, um höchste Konsequenz einzufordern. Erst in der Schlussphase machte die Mannschaft alles klar: Lohr erhöhte in der 87. Minute auf 3:0 und schnürte damit seinen Dreierpack, ehe Jonas Gahleitner zwei Minuten später den 4:0-Endstand herstellte.
Gerade aus dieser Mischung aus Kontrolle, vielen guten Szenen und der erst späten endgültigen Entscheidung leitete Eisschiel auch seine Analyse ab. "Wir waren sehr spielstark und entwickelten ein gutes Tempo! Wir haben extrem viel Aufwand betrieben, mit und gegen den Ball, waren sehr ballsicher und haben uns eine Vielzahl von Großchancen herausgespielt", sagte er. Gleichzeitig wollte der Trainer trotz des klaren Ergebnisses nichts schönreden. Seine Mannschaft müsse "noch konsequenter und noch fehlerfreier spielen", weil sich Nachlässigkeiten in engeren Spielen rächen könnten und nach Standards immer etwas passieren könne. Abgesehen vom Elfmeter in der Anfangsphase sprach Eisschiel von einem fairen Spiel ohne weitere strittige Situationen.
Auch für den Gegner fand er anerkennende Worte: "Wenn sie Platz zum Kombinieren haben, sind sie wirklich eine gute Mannschaft. Sie haben ein gutes Kollektiv und werden sicher ihre Punkte machen." Für die Gastgeber ist der 4:0-Erfolg damit ein gelungener Einstieg, mehr aber auch nicht. "Jedes Spiel beginnt wieder bei 0:0. Wir müssen jedes Wochenende ans Limit kommen. Wenn wir das schaffen, sind wir schwer zu schlagen."