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"Ein Remis wäre gerechter gewesen!" - Rainer Kührer, Trainer der SPG Pettenbach/Grünau nach dem knappen 1:2 Sieg über ATSV Sattledt im Gespräch

In der 18. Runde der Landesliga West empfing der ATSV Sattledt vor eigenem Publikum die SPG Pettenbach/Grünau, die als Fünftplatzierter im Klassement anreiste. Die Partie versprach einiges an Brisanz, zumal die Gäste mit einem Sieg weiter nach oben in der Tabelle klettern und die vorderen Plätze im Visier behalten wollten. Zunächst sah es in der Begegnung jedoch gut für das Heimteam rund um Coach Pröller aus, ehe man in der absoluten Schlussphase noch zwei Gegentore hinnehmen musste und sich schließlich mit 1:2 geschlagen geben musste. Nach dem Abpfiff stand Rainer Kührer, Übungsleiter des Siegerteams, Ligaportal zum Gespräch zur Verfügung.

Ligaportal: "Hallo Rainer, wie haben Sie die Partie insgesamt erlebt und wie fällt Ihr Fazit aus"? 

Rainer Kührer: „Es war ein Derby – doch in der ersten Halbzeit bekam man kein richtiges Gefühl für eine Derbystimmung. Es war wenig Feuer in der Partie, keine der beiden Mannschaften konnte sich Chancen kreieren – eine ganz komische Stimmung in den ersten 45 Minuten. Mit dem Pausenpfiff bekam Sattledt einen Elfmeter, den sie verwerteten, und mit diesem Spielstand ging es auch in die Kabinen. Wir haben dann ein wenig umgestellt, und im zweiten Abschnitt waren wir die klar bessere Mannschaft. Allerdings taten wir uns lange schwer, uns Chancen zu erarbeiten, weil der Gegner sehr tief gestanden ist. Mit zunehmender Spieldauer hat man aber gesehen, dass wir immer mehr Möglichkeiten herausspielen konnten. Dass wir in der Schlussphase noch einen Doppelpack schnüren, ist sicherlich glücklich – vielleicht wäre ein Remis gerechter gewesen. Aber diesen Sieg nehmen wir natürlich sehr gerne mit." 

Ligaportal: „Sattledt ist mit einer Führung in die zweite Halbzeit gegangen – wie haben Sie wahrgenommen, wie der Gegner diese Phase angegangen ist?

Rainer Kührer: "Sattledt hat in der zweiten Hälfte eigentlich nur noch verwaltet, kaum mehr Entlastung gehabt und offensiv nur selten stattgefunden. Wir hatten zwar bis zur 80. Minute auch keine klaren Chancen, aber meine Mannschaft hat nie aufgegeben und immer daran geglaubt – deshalb gilt ihr ein großes Lob." 

Ligaportal: "Trotz des Sieges: In welchen Bereichen sehen Sie noch Verbesserungspotenzial?“ 

Rainer Kührer: "Speziell in der ersten Hälfte hat uns die Energie gefehlt, die uns in der letzten Runde ausgezeichnet hat, als wir gegen Grieskirchen bereits nach 15 Minuten drei Tore erzielt haben.“ 

 

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