In der Landesliga West hat SV Luksch Riedau in der 15. Runde bei SPG ASV St. Marienkirchen/Wallern 1b einen 1:0-Auswärtssieg gefeiert. Nach einer offenen ersten Hälfte ohne Treffer fiel die Entscheidung in Minute 64 nach einem Eckball, den Julian Mayr per Kopf verwertete. Sektionsleiter Udo Niemetz hob danach vor allem das hervor, was seine Mannschaft in diesem engen Spiel getragen hat: "Einsatz, Leidenschaft, Bereitschaft".

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Udo Niemetz zeichnete nach dem Schlusspfiff das Bild einer Partie, in der sich lange keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. "Es war von Beginn an ein offenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten", sagte der Riedauer Sektionsleiter und beschrieb damit ziemlich genau den Verlauf dieser Begegnung. Beide Teams kamen laut seiner Einschätzung zu Möglichkeiten, wirklich Zählbares sprang zunächst aber nicht heraus. "Beide Mannschaften sind gut zu Torschancen gekommen. Das Zählbare hat dann leider gefehlt", so Niemetz. Dass es mit einem 0:0 in die Pause ging, passte deshalb zu einer ersten Halbzeit, in der viel gearbeitet wurde, die entscheidende Aktion vor dem Tor aber auf beiden Seiten fehlte.
Die Szene, die das Spiel letztlich entschied, kam dann in der 64. Minute nach einem Standard. Riedau bekam einen Eckball, und diesmal nutzten die Gäste ihre Gelegenheit. Julian Mayr wurde damit zum Mann des Tages, weil er die Hereingabe per Kopf zum 1:0 verwertete. Niemetz formulierte es so: "Der Matchwinner war nach einem Eckball unser Stürmer Julian Mayr, der den Ball mit dem Kopf ins Tor bugsieren konnte." Aus seiner Sicht passierte danach nicht mehr viel. "Mehr ist dann eigentlich nicht mehr passiert", sagte er. Gerade deshalb wog dieser eine Treffer so schwer, weil in einer insgesamt engen Partie nicht viele weitere klare Ausschläge folgten.
Für den Riedauer Funktionär lag der Grund für den Auswärtssieg aber nicht nur in diesem einen Eckball, sondern vor allem in der Art, wie seine Mannschaft das Spiel angenommen hat. "Ganz wichtig war, dass wir kämpferisch eine super Leistung abgerufen haben", sagte Niemetz. Dazu kam aus seiner Sicht, dass sein Team nicht nur den Treffer machte, sondern auch im Gesamtbild stimmig auftrat. "Wir haben Chancen kreiert, waren hinten kompakt und haben wenig zugelassen", erklärte er. Noch klarer wurde er bei den Eigenschaften, die für ihn herausstachen: "Richtig gut war der Einsatz, die Leidenschaft, die Bereitschaft." In einem Spiel, das lange offen blieb, war genau diese Mischung entscheidend.
So stand am Ende kein spektakulärer, aber ein hart erarbeiteter Auswärtserfolg für die Gäste. Riedau nimmt aus einer umkämpften Partie drei Punkte mit, weil die Mannschaft geduldig blieb und den einen Moment nach dem Eckball nutzte. Für die Gastgeber blieb dagegen die bittere Erkenntnis, dass in einem Spiel mit wenigen Treffern schon eine einzige Szene reichen kann. Aus Sicht von Niemetz war die Linie seiner Mannschaft jedenfalls klar zu erkennen. Wenn Riedau so auftritt, wie es der Sektionsleiter beschrieben hat, also kompakt, zweikampfstark und mit viel Bereitschaft, dann kann ein enger Nachmittag wie dieser eben mit einem 1:0 auf der Habenseite enden.