Die SU Strasser Steine St. Martin/M., die mit 19 Punkten auf Platz zehn der LT1 OÖ-Liga überwintert, schlug in dieser Woche zwei Mal auf dem Transfermarkt zu und legte dabei den Fokus sowohl auf die Defensive als auch auf die Offensive: Ein Abwehrtalent und ein großgewachsener Stürmer verstärken ab sofort die Reihen der Mühlviertler. Abgänge gibt es bislang noch keine.
Manuel Berger soll in der Rückserie der OÖ-Liga die Qualität im vordersten Drittel der SU St. Martin/M. anheben. Der 27-Jährige kommt vom Tabellenvierten der Landesliga West Union Peuerbach, wo ihm in der abgelaufenen Hinrunde fünf Treffer gelangen. Der erst 17-jährige Tobias Puchner wechselt von der Linzer Akademie nach St. Martin/M. Das Abwehrtalent verzeichnete in der Vergangenheit Einsätze für das österreichische U16-Nationalteam. „Beide Neuzugänge passen sehr gut in unser Team. Manuel Berger ist ein großer, schlaksiger, technisch versierter Spieler, der die Bälle vorne gut sichert und verteilt. Tobias Puchner ist hochmotiviert und gut ausgebildet. Zudem ist er körperlich für sein Alter schon sehr weit. Beide werden noch ein bisschen Anlaufzeit in der OÖ-Liga brauchen. Ich bin aber fest davon überzeugt, dass sie die erhofften Verstärkungen für unser Team werden“, freut sich St. Martins Trainer Peter Wiesinger über die beiden Neuzugänge.
Das erste Vorbereitungsmatch der SU St. Martin/M. ging am vergangenen Samstag über die Bühne, als man den SV Gallneukirchen aus der Landesliga Ost mit 2:0 bezwang. Am heutigen Samstag trennte man sich vom UFC Eferding (Landesliga West) 0:0. Neuzugang Berger war dabei bereits im Einsatz. In den kommenden Wochen folgen mit der SPG Wallern/St. Marienkirchen, der ASKÖ Donau Linz, dem SV Gmundner Milch, der Union Peuerbach und dem SV Grieskirchen attraktive Vorbereitungsgegner, ehe es am 7. März richtig ernst wird, wenn der Startschuss für die OÖ-Liga-Rückserie ertönt – mit einem brutal wichtigen Auftaktprogramm für die SU St. Martin/M.: Die ersten Gegner SPG Pregarten, SV Bad Ischl, UVB Vöcklamarkt und SPG Weißkirchen/Allhaming befinden sich allesamt in unmittelbarer tabellarischer Nähe. Im Herbst hatte man in jenen vier Duellen keinen einzigen Sieg zustande gebracht.