OÖ-Liga

OÖ-Liga 2025/26: Analyse – das war Spieltag 22

Die 22. Runde der LT1 OÖ-Liga ist Geschichte. Sie ging an diesem Wochenende über die Bühne und brachte spektakuläre Matches sowie wichtige Erkenntnisse in Sachen Zwischenklassement mit sich. Ligaportal.at blickt noch einmal zurück.

 

micheldorf gschwandt1 2026 04 19 dietmaier reiter

Top-Teams lassen aus

Absolut kurios: Obwohl der Spitzenreiter SK Vorwärts Steyr zum zweiten Mal in Folge keinen vollen Erfolg zustande brachte (1:1 gegen die DSG Union Perg), baute der Regionalligaabsteiger seinen Vorsprung an der Spitze aus. Der erste Verfolger aus Bad Leonfelden verlor nach drei Siegen en suite nämlich überraschend auf heimischer Anlage in einer absolut spektakulären Partie mit 3:4 gegen die SPG Friedburg/Pöndorf. Am kommenden Freitag wird man in Micheldorf einen neuerlichen Angriff auf die Spitze starten.

 

Wichtige Siege

Nach dem so schwierigen Start ins Frühjahr scheinen die Friedburger nun so richtig Fahrt aufgenommen zu haben. Angesprochener Dreier in Bad Leonfelden war der zweite in Folge. Zuvor hatte man die Union Gschwandt bereits mit 4:0 geschlagen. Der Kontakt zu Tabellenplatz drei, auf welchem man überwintert hatte, wurde somit wiederhergestellt. Eine brutale Serie prolongierte indes der Siebte des Rankings aus Weißkirchen durch den knappen 1:0-Heimerfolg gegen die SPG Pregarten. Die Zebras sind somit seit neun Runden ungeschlagen. Am kommenden Dienstag ist man schon wieder im Einsatz, wenn es im Nachtrag gegen die ASKÖ Oedt 1b geht. Dabei will man Tabellenplatz sechs angreifen Ganz stark in Form ist auch die SU St. Martin/M., die sich in diesen Wochen zum Favoritenschreck entwickelt. Dem sensationellen Heimsieg gegen den Leader aus Steyr ließ man nun ein 2:1 in Bad Schallerbach folgen. Es war der dritte volle Erfolg am Stück. Der Tabellennachbar aus Ostermiething sorgte ebenfalls für positive Schlagzeilen. Nach sechs Pleiten in Folge gelang im Heimspiel gegen die Union Mondsee der erste Rückrundensieg (1:0). Nach fünf Runden am Stück ohne Dreier schoss sich die UVB Vöcklamarkt unterdessen beim 4:1 gegen den SV Bad Ischl den Frust von der Seele. In der Tabelle bleibt man Zehnter.

 

Union Gschwandt geht als Sieger des Kellerduells hervor

Starke Nerven waren am gestrigen Samstagnachmittag in Gschwandt gefragt, als der Vorletzte den Inhaber der roten Laterne aus Micheldorf empfing. Schlussendlich blieben die drei Punkte in Gschwandt – verdammt wichtige im Kampf gegen den Abstieg. Der amtierende Meister der Landesliga West hat nach dem 1:0-Erfolg nur noch einen Zähler Rückstand auf den Vierzehnten des Klassements aus Pregarten. Der Ligadino wartet indes seit fünf Runden auf einen Sieg. Nach dem furiosen Start in die Rückserie wird die Lage wieder deutlich unangenehmer.

 

Foto: Dietmaier