Nach der jüngsten Niederlage des SV Zebau Bad Ischl – der vierten in Folge – erklärte Trainer Andreas Aster seinen Rücktritt. Der Verein aus der LT1 OÖ-Liga begab sich unmittelbar danach auf die intensive Suche nach einem Nachfolger und konnte schlussendlich seine Wunschlösung realisieren. Heute gab man bekannt, dass mit Peter Halada ein alter Bekannter nach Bad Ischl zurückkehrt.
Mit Halada einigte man sich auf eine fixe Zusammenarbeit bis Saisonende. Dann sollen die Gespräche weitergeführt werden. „Sein Ziel ist der Klassenerhalt. Wenn wir den schaffen, sind wir zuversichtlich, dass wir mit ihm verlängern“, betont Bad Ischls stellvertretender Sektionsleiter Jürgen Schaufler. Halada kann auf eine erfolgreiche Zeit in Bad Ischl zurückblicken: Er betreute die Mannschaft von 2011 bis 2016, stieg 2012 mit ihr in die OÖ-Liga auf. „Er ist einer der erfolgreichsten Akteure in unserer Fußball-Historie. Nach dem Aufstieg ging der Blick in der Tabelle immer nach vorne. Wir waren mit ihm nie auf den hinteren Rängen platziert. Zudem hat er Spieler super weiterentwickelt“, weiß Schaufler. Nach seinem Abschied aus Bad Ischl arbeitete Halada erfolgreich bei anderen Vereinen – zuletzt beim FC Schladming. „Er hat in der Zwischenzeit nie den Draht zum SV Bad Ischl verloren. Nach dem Abgang von Andreas Aster war er unser Wunschkandidat. Die Menschlichkeit und die Art und Weise, wie er arbeitet, waren ausschlaggebend. Wir sind damals schon sehr zufrieden mit ihm gewesen“, ergänzt Schaufler.
Die 0:2-Auswärtsniederlage am vergangenen Donnerstag gegen die SPG Edelweiss/Neue Heimat war das letzte Match unter Coach Andreas Aster. Er informierte unmittelbar nach Spielende die Mannschaft und den Vereinsvorstand über diese Entscheidung, die aus der Notwendigkeit eines neuen Impulses reifte. „Der SV Zebau Bad Ischl respektiert den Wunsch zum Rücktritt von Andreas Aster, der auch aus beruflichen Gründen erfolgt ist, selbstverständlich – und möchte sich sehr herzlich für die vergangenen Jahre als Co-Trainer sowie zuletzt als Cheftrainer bedanken“, verkündete der Verein.