Der SV Zebau Bad Ischl aus der LT1 OÖ-Liga befindet sich in einer ganz schwierigen Phase. Am gestrigen Donnerstagabend setzte es die vierte Niederlage in Serie, die bedingt, dass man wieder endgültig in den Abstiegskampf schlitterte. Unmittelbar nach dem Abpfiff informierte Andreas Aster die Mannschaft, dass er das Traineramt niederlegt. Ein Nachfolger wird nun gesucht.
„Ich habe der Mannschaft gestern nach dem Abpfiff gesagt, dass ich glaube, dass sie für die letzten sechs Spiele einen neuen Impuls braucht. Ich wünsche ihnen alles Gute! Ich hoffe, dass sie mit dem neuen Trainer die nötigen Punkte für den Klassenerhalt sammeln. Ich bin davon überzeugt, dass sie es schaffen!“, fasst Aster die Geschehnisse in Bad Ischls Kabine nach der gestrigen 0:2-Niederlage gegen die SPG Edelweiss/Neue Heimat zusammen. Auch berufliche Gründe haben den Ausschlag für jenen Schritt gegeben. Aster ist immer wieder in Wien, was bedingt, dass Trainings teilweise verschoben werden müssen. Es ist ein Mix, der dem nötigen Fokus im Abstiegskampf gewissermaßen im Weg steht. Am späten Abend folgte dann auch noch Asters Mitteilung an den Vorstand.
„Andreas hat berufliche Gründe genannt. Dadurch kann er das Traineramt nicht zu 100% so ausüben, wie er sich das vorstellt. Wir können die Entscheidung nachvollziehen. Natürlich waren wir aber überrascht. Wir hätten wahrscheinlich bis zum Ende der Saison mit ihm weitergemacht. Wir hätten an ihm festgehalten. Vielleicht kommt durch einen neuen Trainer aber ein neuer Schwung in dieser Phase. Wir stecken wieder im Abstiegskampf, obwohl wir zunächst geglaubt haben, dass es heuer nicht so tragisch wird. Wir hatten schon einen guten Abstand. Jetzt folgten aber diese vier Niederlagen. Die Mannschaften, die hinter uns sind, schlafen nicht“, betont der stellvertretende Sektionsleiter Jürgen Schaufler. Am Samstag, 9. Mai ist der SV Bad Ischl das nächste Mal im Einsatz, wenn es auf eigener Anlage gegen das Top-Team SK Vorwärts Steyr geht. Wer da auf der Trainerbank Platz nehmen wird, ist noch völlig offen. „Wir haben jetzt mehr als acht Tage Zeit, um uns Gedanken zu machen. Es gibt eine Liste und es werden Gespräche geführt. Wir werden sehen, wer gegen Vorwärts Steyr das Team betreut. Wir hoffen, dass wir am Sonntag oder Montag schon Klarheit haben“, ergänzt Schaufler. Am morgigen Samstag wird man den Blick auf fremde Plätze richten, wenn die Konkurrenten im Kampf um den Ligaverbleib SPG Pregarten und Union Gschwandt im Einsatz sind. Im Worst Case rutscht der SV Bad Ischl noch an diesem Wochenende auf den vorletzten Platz ab.