OÖ-Liga

OÖ-Liga 2025/26: Analyse – das war Spieltag 26

Die 26. Runde der LT1 OÖ-Liga ist Geschichte. Sie brachte spektakuläre Matches sowie wichtige Erkenntnisse in Sachen Zwischenklassement mit sich. Ligaportal.at blickt in der Analyse noch einmal zurück und verrät, was wirklich wichtig war.

 

weisskirchen edelweiss1 2026 05 16 haslinger reiter

Titelkampf spitzt sich zu

Weil der Tabellenführer SK Vorwärts Steyr weiter strauchelt (0:1 gegen die UVB Vöcklamarkt) und die SU Bad Leonfelden ihre Hausaufgaben gewissenhaft erledigte (3:1 gegen die ASKÖ Oedt 1b), beträgt die Differenz zwischen beiden Teams nur noch einen Zähler. Die Mühlviertler meldeten sich nach vier Runden ohne Sieg mit jenem wichtigen Heimerfolg eindrucksvoll zurück. In der kommenden Woche geht es im Derby auswärts gegen die SPG Pregarten, während der SKV nach Weißkirchen reisen muss. Neuer Dritter ist der SV sedda Bad Schallerbach, der am gestrigen Samstagnachmittag den SV Bad Ischl mit 4:1 in die Schranken wies. Es war der zweite Dreier in Folge gegen eine Mannschaft, die sich in der kritischen Zone des Rankings befindet.

 

Wichtige Siege

Nach zwei Niederlagen am Stück im Ligabetrieb nahm die SPG Friedburg/Pöndorf nun den Flow aus dem Landescup, wo man im Finale steht, mit in die Meisterschaft. Man zwang die SU St. Martin/M. mit 4:1 in die Knie. Rang drei ist somit absolut in Reichweite. Unmittelbar hinter den Friedburgern folgt im Klassement mit der SPG Weißkirchen/Allhaming das beste Rückrundenteam. Am vergangenen Freitag schlug man in einer dramatischen Partie die SPG Edelweiss/Neue Heimat auswärts mit 3:2. Es war die perfekte Antwort auf die 1:2-Niederlage der Vorwoche in Mondsee. Einen sportlichen Tiefflug beendete indes die UVB Vöcklamarkt, die nach drei Pleiten in Folge sensationell mit 1:0 in Steyr gewann und dem Spitzenreiter somit die erste Heimniederlage zufügte. Kurios: Die Vöcklamarkter gewannen in dieser Saison beide Partien gegen den Leader und kassierten dabei keinen einzigen Gegentreffer.

 

Alles offen im Abstiegskampf

Die SPG Pregarten, die Union Gschwandt (1:1 im direkten Duell) und der SV Grün-Weiß Micheldorf (2:2 gegen die Union Mondsee) holten in Runde 26 jeweils einen Zähler. Der Tabellenletzte aus dem Kremstal hat somit weiterhin Kontakt zum rettenden Ufer. Drei Punkte vor den Pregartnern liegt mit dem SV Bad Ischl ein Team, das noch nicht ganz gerettet scheint. Die Zebau-Elf hat am kommenden Freitag ein Finale gegen die Union Gschwandt vor der Brust. Entscheidet man dieses für sich, würde man sich aller Abstiegssorgen entledigen. Bei negativem Ausgang ist endgültig ein viertes Team in der Verlosung.

 

Foto: Haslinger