OÖ-Liga

Nächster Oedt-Paukenschlag – Michael Windischhofer nicht mehr Trainer der 1b

Am heutigen Nachmittag hatte die ASKÖ Oedt via Pressemitteilung verkündet, dass man in der kommenden Saison nicht mehr in der Regionalliga spielen und den freiwilligen Gang in die Landesliga antreten wird. Nun folgt die nächste Schlagzeile, die es in sich hat: Michael Windischhofer, der erst in der Winterpause als Coach installiert worden war, ist nicht mehr Trainer der ASKÖ Oedt 1b in der LT1 OÖ-Liga. Somit endet sein Engagement drei Wochen früher. Im Sommer wäre ohnehin Schluss für ihn gewesen, da es durch genannte Entscheidung des Vereins die 1b in dieser Form nicht mehr geben wird.

 

Niederlage gegen UFC Ostermiething war das letzte Spiel

Unter Windischhofer, der in der Vergangenheit bereits den ASK St. Valentin in der OÖ-Liga betreut hatte, konnte die Truppe nach einem insgesamt schwierigen Herbst im Laufe des Frühjahrs eine Serie starten und blieb acht Runden in Folge ungeschlagen. Zuletzt setzte es aber zwei empfindliche Pleiten – gegen die SU Bad Leonfelden und den UFC Ostermiething. „Ausschlaggebend war die letzte Niederlage gegen Ostermiething. Wir haben einen 2:0-Vorsprung relativ schnell aus der Hand gegeben“, informiert Windischhofer. Tatsächlich fing sich die ASKÖ Oedt 1b zwischen der 66. und der 72. Minute drei Gegentreffer. Einer folgte noch in der Nachspielzeit zum 2:4-Endstand. Nach jener Pleite wurde der Coach über die Entscheidung der Vereinsführung in Kenntnis gesetzt.

 

„Jeder Tag kann hier der letzte sein!“

„In Oedt weiß man grundsätzlich, wie man dran ist. Jeder Tag kann hier der letzte sein. Wir haben jetzt zwei Mal in Folge verloren. In Oedt zählen Punkte und Ergebnisse und nicht die Entwicklung, die in den vergangenen Wochen grundsätzlich sehr gut war“, ergänzt Windischhofer. Aller Voraussicht nach strebt die ASKÖ Oedt nun eine interne Lösung für das Saisonfinish an. In den verbleibenden drei Partien bekommt es der aktuelle Tabellenelfte mit der SPG Friedburg/Pöndorf, dem SV Grün-Weiß Micheldorf und der SU St. Martin/M. zu tun. Gegen die Friedburger am kommenden Freitag hofft man selbstredend auf einen gewissen Trainereffekt, um in einem nächsten Schritt den Turnaround zu realisieren.