OÖ-Liga

OÖ-Liga 2025/26: Analyse – das war Spieltag 30

Die Saison 2025/26 in der LT1 OÖ-Liga ist beendet. Am vergangenen Freitag ging der 30. und letzte Spieltag über die Bühne. Ligaportal.at blickt in der Analyse noch einmal zurück auf das, was wirklich wichtig war.

 

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Meisterlich

Der bereits feststehende Double-Sieger SU Bad Leonfelden zeigte auch zum Abschluss eine ganz starke Leistung und wies auf eigener Anlage die SPG Weißkirchen/Allhaming mit 3:1 in die Schranken. Mit dem sechsten überzeugenden Pflichtspielsieg am Stück konnte man im Anschluss in die verdienten Feierlichkeiten starten. Der 30. Matchtag brachte auch die letzte wichtige Entscheidung mit sich: Nun steht fest, dass neben der SU Bad Leonfelden und dem Vizemeister SK Vorwärts Steyr der SV sedda Bad Schallerbach das dritte Ticket für die neue Regionalliga Nord löste. Die Renner-Truppe besiegte dank einer richtig starken zweiten Hälfte den SK Vorwärts Steyr mit 4:2, schob sich noch auf Rang drei vor und war in Sachen Aufstiegsfrage nicht auf das Ergebnis der SPG Friedburg/Pöndorf angewiesen, mit welcher man sich im Fernduell befand.

 

Siege zum Abschluss

Die Friedburger bogen den SV Bad Ischl mit 3:2 – ein Dreier, der nicht zum Aufstieg reicht. Die Chance war ohnehin vor dem Saisonfinish minimal gewesen. Somit wird die SPG auch in der kommenden Saison in der OÖ-Liga spielen und einen neuen Anlauf starten, um den Regionalliga-Aufstieg zu realisieren. Dafür war heuer schlichtweg das Frühjahr zu schwach gewesen. Der UFC Ostermiething verabschiedete sich mit einem 3:2-Erfolg gegen die UVB Vöcklamarkt in die Sommerpause. Nach einer brutal ernüchternden Phase im März und April präsentierten sich die Braunauer in den letzten Wochen der Saison wieder richtig stabil. Von den vergangenen sieben Partien gewann man fünf und kassierte nur eine Pleite. Unmittelbar hinter dem UFC Ostermiething folgt im Klassement der Achte aus Mondsee. Das beste Rückrundenteam fixierte beim Abschied von Trainer Thomas Plasser einen 4:2-Heimsieg gegen die DSG Union Perg und beendete damit die 17 Runden andauernde Ungeschlagen-Serie des direkten Konkurrenten. Lediglich zwölf Punkten im Herbst ließ die Union Mondsee satte 33 im Frühjahr folgen – Chapeau!

 

Keine Veränderung in den untersten Regionen

Nach dem Regionalliga-Rückzug der ASKÖ Oedt, der Auflösung der 1b, die in Runde 30 in St. Martin/M. remisierte (2:2) und Bekanntwerden der Tatsache, dass es drei fixe Aufsteiger gibt, fiel der Druck in den untersten Regionen des Rankings schlagartig ab. Einen Abstiegskampf gab es in dieser Form nicht mehr. Am wenigsten Punkte von allen Teams holte der SV Grün-Weiß Micheldorf (19), der sich zum Abschluss 0:0 von der SPG Pregarten trennte. Der Ligadino bleibt Oberösterreichs höchster Spielklasse dennoch eine weitere Saison erhalten. Bei den Pregartnern (22 Punkte) stand indes Coach Robert Lenz das letzte Mal an der Seitenlinie, ehe in der kommenden Saison Jakob Wolf das Zepter schwingen wird. Die Union Gschwandt beendet die erste OÖ-Liga-Saison nach dem Aufstieg vor einem Jahr mit ebenfalls 22 Zählern. In Runde 30 holte man ein 2:2 gegen die SPG Edelweiss/Neue Heimat. Kurios: Wie schon in der Vorwoche beim 3:3 in Weißkirchen erzielte man zwei Tore nach Ecken.

 

Foto: Haslinger