Die LT1 OÖ-Liga hat ihren ersten Trainerwechsel: Der ASK Case IH Steyr St. Valentin, amtierender Meister der Landesliga Ost, gab die Trennung von Coach Mario Jaksch bekannt. Einen Nachfolger wollen die Niederösterreicher am morgigen Montagvormittag präsentieren. Am kommenden Freitag muss der Tabellenzehnte in Vöcklamarkt ran und will dort unter einem neuen Übungsleiter wieder in die Erfolgsspur zurückfinden.

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Der ASK St. Valentin war furios in die neue Liga gestartet mit einem 2:0-Heimerfolg gegen die SPG Pregarten. Vieles deutete darauf hin, dass man die Aufstiegseuphorie nahtlos mitnehmen könnte. Danach begann der Motor aber zu stottern: Zwei deutlichen Pleiten gegen die Union Mondsee und den SV Bad Ischl folgten zuletzt zwei torlose Remis gegen die Union Gschwandt und den FC Andorf. „Wir haben intern die letzten fünf Runden sowie die Vorbereitung analysiert und sind dann gemeinsam zu der Entscheidung gekommen, uns von Mario zu trennen. Diese Entscheidung ist uns alles andere als leicht gefallen, aber solche Entscheidungen gehören leider zum Fußball dazu. Ich möchte mich bei Mario für die vergangenen 14 Monate und seine geleistete Arbeit bedanken. Er hatte einen wesentlichen Anteil an unserem Aufstieg in die OÖ-Liga und dafür sind wir ihm sehr dankbar!“, betont St. Valentins sportlicher Leiter Jovica Sormaz.
Mario Jaksch hatte beim ASK St. Valentin übernommen, nachdem man als abgeschlagener Letzter aus der OÖ-Liga abgestiegen war. Unter ihm legte man dann eine ganz starke Saison in der Landesliga Ost hin und krönte diese mit einem deutlichen Meistertitel und der damit zusammenhängenden Rückkehr in die OÖ-Liga. Satte zehn Punkte Vorsprung hatte man am Ende auf den Vizemeister aus Garsten gehabt. Zwei der anderen drei Aufsteiger holten bislang mehr Zähler als der ASK. Nur der SV Gmundner Milch tut sich noch schwerer in der neuen sportlichen Umgebung.