Das Oberste zuerst: Die LASK-Amateure haben auch ihr viertes Spiel gewonnen. Die
Schützlinge von Trainer Lindenberger ließen auch gegen Traun keine Punkte liegen
und führen nach vier Spielen die Tabellen mit dem Punktmaximum an. Dass sich die
Linzer auch weiterhin als „Dark Horse“ im Titelkampf präsentieren können,
scheint nicht einmal unwahrscheinlich – immerhin wartet nächstes Wochenende mit
Weißkirchen eines der Teams, in noch keinen Sieg für sich verbuchen konnten.
Denn schließlich ist die Bohensky-Elf trotz des respektablen Unentschiedens in
Altheim Vorletzter. Doch genau das sollte die Chance der Weißkirchner sein:
Gegen den Tabellenführer sollten sie nichts zu verlieren haben. So gesehen die
besten Voraussetzungen für eine Überraschung.
Eine Überraschung, für die die
Konkurrenz sicher dankbar wäre. Allen voran natürlich Blau-Weiß Linz: Der Motor
des Absteigers stottert weiterhin, gegen Sattledt waren die Linzer klar
unterlegen und verloren folgerichtig. Nun sind es schon sieben Punkte, die ihnen
ausgerechnet auf die Schwarz-Weiße Konkurrenz aus der eigenen Stadt fehlt! Ein
Stich ins Herz eines jeden echten Vöestlers. Wie auch die Tatsache, dass selbst
innerhalb von Linz Blau-Weiß nur die dritte Geige spielt, auch hinter Donau
zurückliegt. Die Kleinmünchner konnten dank einer Energieleistung und zweier
ganz später Tore eine sicher scheinende Niederlage gegen Bad Schallerbach noch
in einen Sieg umwandeln und stehen nun ebenfalls vor Blau-Weiß. Die
Schallerbacher, immerhin als seriöser Mitfavorit auf den Meistertitel gestartet,
müssen sich nach drei Niederlagen aus vier Spielen wohl ein neues Saisonziel
suchen.
Neben Sattledt, die eben Blau-Weiß bezwingen konnten, zeigte sich
auch Micheldorf von der bitteren Niederlage letzte Woche erholt (Sattledt verlor
0:5 in Vöcklamarkt, Micheldorf 1:2 bei Blau-Weiß) – die früh dezimierten
Braunauer konnten der starken Kabashi-Elf nichts entgegesetzten, verloren 0:3
und sind nun auf dem Platz angekommen, den keiner haben will. Die Innviertler
müssen nun mit der Roten Laterne im Besitz gegen Sattledt ran, da kann man auch
keine drei Punkte einplanen. Micheldorf, mit Sattledt nun erster Verfolger der
LASK-Amateure, muss nach Mondsee. Der Aufsteiger tritt nach der torlosen
Punkteteilung in Rohrbach weiterhin auf der Stelle.
Wirklich glücklich war
auch das andere Team aus dem Bezirk Vöcklabruck mit einem Remis im Mühlviertel
nicht. Nein, Vöcklamarkt hatte das Spiel in Perg sicher im Griff, zwei Tore
Vorsprung bringt eine Spitzenmannschaft normalerweise über die Zeit. Doch sehr
zum Ärger der Vöcklamarkter Verantwortlichen verschluderte man den komfortablen
Vorsprung noch, ließ die Perger zu einem 3:3 kommen. Für die war das somit das
zweite Spiel in Folge, dass sie nicht verlieren.
Und mit Perg in Gedanken
blicken wir noch einmal zurück, nämlich auf den 25. Mai diesen Jahres. Was da
war, werden Sie sich fragen? Nun, an diesem Tag gewann Perg am fünftletzten
Spieltag der letzten Regionalliga-Saison bei Blau-Weiß Linz. Mit diesem Sieg im
Donaupark schöpften die Perger noch einmal letzte (wenn auch vergebliche)
Hoffnung, viel mehr aber rissen sie die Linzer damit endgültig in die
Abstiegsregion, aus welcher sich diese nicht mehr befreien konnten. Dazu war
dies der erste Sieg von Heli Köglberger auf der Bank von Perg. Warum ich diese
Spiel hier erwähne? Nun, am kommenden Wochenende kommt es zur Neuauflage dieser
Partie!
Wie diese, und auch alle anderen Partien des nächsten Wochenendes
verlaufen, erfahren Sie natürlich hier!
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