Dem Aufwärmen wird heute im Sport viel Aufmerksamkeit
eingeräumt. Es soll die Körperkerntemperatur angehoben und somit ein
optimales Zusammenspiel von Muskel, Gelenk und Herzkreislaufsystem
gewährleistet werden. Ein Aufwärmtraining beginnt mit lockerem Einlaufen in
aeroben Pulsbereichen, dann kann mit Ballspielen, kurzen Sprint- und
Sprungübungen weiter aktiviert werden.
Der Aufwärmeffekt hält etwa fünf Minuten
an, er kann aber durch das Tragen von thermoaktiven Material bis zu 20 Minuten einigermaßen
konserviert werden. Der wichtigste Effekt ist die Durchblutungssteigerung
und somit die vermehrte Sauerstoff- und Nährstoffversorgung, der Effekt ist allerdings nach fünf Minuten wieder dahin. Für die Praxis heißt das: möglichst bis zum
Wettkampfbeginn in Bewegung bleiben!
Dehnen ist vor dem Wettkampf und vor dem Training eher
kontraproduktiv, nach dem Spiel ist lockeres Auslaufen optimal; noch besser wäre es, auf
dem Radergometer 15 – 20 Minuten auszuradeln und danach mit einem lockeren
Rotationsdehnen abzuschließen.
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