Während der Tabellenführer beinahe mit der Bestbesetzung antreten kann
und mit Richard Wemmer einen weiteren Profi als Verstärkung hat, fallen
bei Weißkirchen gleich fünf Stammkräfte aus. Dennoch sieht man lange
keinen Unterschied zwischen dem Ersten und dem Landesliga-Aufsteiger.
Die erste Halbzeit war von der Taktik geprägt. Richard Wemmer sorgte in
der 30. Spielminute mit einem Lattenschuss für die erste große
Möglichkeit. Nach der Pause findet Weißkirchen gute Chancen vor. Zandl,
Eisenköck, Rieder und Hopfinger bringen den Ball aber nicht ins Tor.
Und so kommt es, wie es kommen musste. Sechs Minute vor dem Ende bringt
die Weißkirchner-Abwehr den Ball nicht aus der Gefahrenzone. Der
eingewechselte Oliver Stadlbauer zieht ab und trifft nur die Latte. Der
Abpraller landet wieder vor den Füßen von Stadlbauer, der den
Nachschuss an die Stange setzt. Im dritten Versuch bringt Elvis Polic
das Leder schließlich im Tor unter. Das Spiel endet 1:0 für die
Favorit. Weißkirchen-Trainer Juan Bohensky: „Mir ist zum Weinen zumute.
Wir haben gegen den Tabellenführer gespielt und waren nicht unterlegen.
Auf dieses Spiel können wir aufbauen.“
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