von Manuel Fischer
SV Traun – FC Braunau
4:1 (2:1)
Im Aufeinandertreffern zweier abstiegsgefährdeter Vereine
hat Traun den besseren Start. Ramazan Eker bringt die Mannschaft von Trainer
Harald Gschnaidtner in der 13. Minute in Führung. Fünf Minuten später legt
Traun nach. Kevin Lindinger schließt eine wunderschöne Aktion über mehrere
Stationen zum 2:0 ab. In der Folge spielen die Gastgeber zu passiv. Braunau
kommt so in der 26. Spielminute durch Markus Hammerer zum Anschlusstreffer.
Nach dem Seitenwechsel ist aber Traun überlegen und die klar bessere
Mannschaft. Der überragende Ramazan Eker macht mit einem Doppelpack (67. und
75. Minute) den hochverdieten 4:1-Sieg von Traun perfekt. Der vergebene Elfmeter von
Nicolae Mates in der Schlussphase schmerzt Traun-Trainer Harald Gschnaidtner
nicht mehr. „Ein verdienter Sieg meiner Mannschaft. Das war ein ganz wichtiger
Schritt im Kampf gegen den Abstieg. Es freut mich vor allem auch für Ramazan
Eker, er hat sich diese drei Treffer verdient. Ihm ist fast alles aufgegangen“,
sagt Gschnaidtner.
SK Altheim – ASKÖ
Donau Linz 3:1 (3:0)
Nach der bitteren Niederlage in Perg vor einer Woche
kassiert Donau Linz die nächste Schlappe. Im Spiel gegen Altheim ist die
Mannschaft von Trainer Gerhard Waldner in allen Belangen unterlegen. Die
Gastgeber spielen sich Chance um Chance heraus. Donau nimmt keinen Zweikampf an
und spielt lustlos. Jiri Nadrchal (12.) und Martin Pillichshammer bringen
Altheim rasch mit 2:0 in Front. Nach der Pause ist das Spiel durch das Tor von
Ivan Dimitrov zum 3:0 entschieden. Nach dem Seitenwechsel ändert sich am
Spielgeschehen wenig. Während Altheim zahlreiche Torchancen auslässt, gelingt
Donau durch Dominik Kirchberger immerhin noch eine Ergebniskosmetik. Der
Spielmacher trifft in der 85. Minute zum 3:1-Endstand. Donau-Sportchef Kurt
Baumgartner: „Wir haben absolut verdient verloren. Altheim war klar besser. Wir
haben momentan einen Ast drinnen.“
DSG Union Perg –
Union Rohrbach/Berg 5:2 (3:2)
In einem trefferreichen Spiel geht Union Perg durch Liridon
Abdullahu in der 18. Minute in Führung. Stefan Hartl gleicht wenig später durch
einen Elfmeter aus. Nur eine Minute später gibt es wieder einen Strafstoß,
dieses Mal auf der anderen Seite. Bojan Markovic verwertet sicher zum 2:1. Auch
danach geht es Schlag auf Schlag weiter. Roland Mayrhofer gleicht zum 2:2 aus,
im Gegenstoß trifft Michael Wolm zum 3:2. Nach dem Seitenwechsel riskiert
Rohrbach mehr. Dadurch ergeben sich für den Tabellenletzten mehr Räume. Die
Kontermöglichkeiten nützen Abdullahu und Wolm perfekt aus. Mit ihren jeweils
zweiten Treffern im Spiel machen sie den überraschenden 5:2-Erfolg perfekt.
Perg-Trainer Jürgen Berlesreiter, der seinen Vertrag bereits für die kommende
Saison verlängerte: „Ein verdienter Sieg. Wir haben die groben Eigenfehler von
Rohrbach perfekt ausgenützt.“
ATSV Sattledt – SV
Grün-Weiß Micheldorf 1:0 (1:0)
Sattledt-Stürmer Alexander Bauer bringt die Hausherren bereits in der fünften Spielminute nach einem eklatanten Missverständnis in der Micheldorfer Hintermannschaft mit 1:0 in Führung. Zuvor ging ein Schuss des Angreifers nur knapp über die Querlatte. Nach dem Führungstreffer plätschert das Spiel dahin, hochkarätige Torchancen sind Mangelware. Beide Mannschaft neutralisieren sich. Sattledt steht geschickt und lässt kaum Tormöglichkeiten der Gäste zu und rettete schließlich den Sieg über die Zeit. Micheldorf-Trainer Albert Kabashi war nicht nur über das Ergebnis verärgert, sondern auch über den Zustand des Rasens im Sattledter Waldstadion. „Der Rasen war viel zu hoch. Ein Wahnsinn!“ Das Spiel war aus seiner Sicht auch symptomatisch für letzten Wochen: „Unser Spiel stimmt, das Ergebnis aber leider nicht.“ Sattledt Trainer Alfred Olzinger resümiert kurz nach dem Spiel zufrieden: "Wir haben gegen einen starken Gegner hochverdient gewonnen, in der Schlussphase hatten wir Möglichkeiten auf das 3:0 oder gar 4:0. Micheldorf hat grundsätzlich sehr gute Einzelspieler, doch heute waren wir einfach bissiger." Überragender Mann auf dem Platz: Sattledts Josef Litzlbauer
Union Vöcklamarkt –
SV Bad Schallerbach 5:2 (2:2)
Vöcklamarkt-Trainer Thomas Paulin musste vor dem Spiel gegen
Bad Schallerbach seine Mannschaft aufgrund zahlreicher Verletzten erneut fast
komplett umstellen. So sind die Gäste zunächst die bessere Mannschaft. Daniel
Lindorfer bringt die Gerstorfer-Elf in Minute 11 in Führung. Postwendend gleich
Joszef Peter aus. In der 36. Minute ist es Torjäger Daniel Haderer, der Bad
Schallerbach wieder in Führung schießt. 180 Sekunden später zeigt Referee
Gerhard Diesenreither auf den Elfmeterpunkt. Den fälligen Strafstoß verwertet
Vöcklamarkt-Abwehrchef Markus Fürstaller zum 2:2. Kurz vor der Pause kommt es
zur spielentscheidenden Szene. Andreas Wilflingseder wird vom Gelb/Rot vom
Platz gestellt. Danach ist Vöcklamarkt besser und geht durch Peter in der 58.
Minute erstmals in Führung. Der eingewechselte Youngster Stefan Sammer stellt
mit einem Doppelpack den 5:2-Endstand her. Bad Schallerbach-Coach Thomas Gerstorfer: „Ich
bin stinksauer. Die Mannschaft hat meine Vorgaben nicht umsetzen können und hat
viel zu offensiv agiert. Der Ausschluss von Wilflingseder hat die Partie
entschieden.“
Bereits nach vier Minuten bringt Ervin Ramakic die Gäste aus
Linz vor 1000 Zuschauern in Führung. Auch nach dem 0:1 hat Blau Weiß Linz das
Spiel stets unter Kontrolle und zeigen den Gastgebern schnell die Grenzen auf. Nach
dem 0:2 durch Daniel Neuhold gelingt Weißkirchen noch vor der Pause der
Anschlusstreffer. Marko Krajls „Sonntagsschuss“ ist für Blau Weiß-Torhüter
Dietmar Derflinger unhaltbar. Nur wenige Minuten nach der Pause sorgt der
aufgerückte Blau Weiß-Verteidiger Boris Arapovic mit seinem Tor für eine Vorentscheidung.
In der Folge vergeben die Linzer sogar die Möglichkeit auf einen höheren Sieg.
„Der Sieg war nie gefährdet, wir haben das 3:1 relativ souverän nach Hause
gespielt“, sagt BW-Pressesprecher Christian Gindelhumer.
LASK Amateure - Union RAIKA Mondsee 1:3 (1:0)
LASK ist von Beginn an die klar tonangebende Mannschaft, setzt Mondsee
konstant unter Druck. Bereits in der 6. Minute hat Akif Imamovic die
Chance auf das 1:0, doch er setzt den Ball alleinstehend knapp neben
die Stange. Nach einem Stangenschuss von Imamovic nach 9 Minuten stellt
Florian Hart auf 1:0 (11.). In Minute 18 bedient Markovic abermals
Imamovic, doch dessen Schuss pariert Mondsee-Schlussmann Bachleitner
glänzend. Summa summarum ist der LASK in Halbzeit 1 deutlich besser,
Mondsee kommt zu keiner einzigen herausgespielten Chance. Nach der
Pause drückt Mondsee aufs Gaspedal, Goalgetter Rudi Ablinger nützt eine
Unachtsamkeit der Linzer und gleicht zum 1:1 aus. Nach 71 Minuten zeigt
Schiedsrichter Oberlaber dem Linzer Imamovic Rot, er schlug einem
Mondseer bei einem Zweikampf ins Gesicht. 15 Minuten vor Schluss sorgt
Wechselspieler Thomas Hammerl für die Sensation und schießt Mondsee 2:1
in Front. Franz Hupf gelingt in Minute 87 die Entscheidung.