Nach zuletzt drei überzeugenden Siegen am Stück in der LT1 OÖ-Liga ging der Tabellendritte SV sedda Bad Schallerbach mit breiter Brust ins Duell mit der SPG Weißkirchen/Allhaming. Die Renner-Truppe zeigte in den verschiedenen Phasen zwar eine vorbildliche Performance, musste sich schlussendlich effektiven Zebras aber mit 0:1 geschlagen geben. Die SPG rückte durch jenen Dreier bis auf vier Zähler an den direkten Kontrahenten heran.
Die Heimischen waren vom Start weg tonangebend, verzeichneten viel Ballbesitz und verstanden es, nennenswerte Chancen zu kreieren. In einer temporeichen Partie, welche sich insgesamt auf einem vergleichsweise hohen Niveau bewegte, klopfte Bad Schallerbachs Stürmer Alexander Fröschl ein erstes Mal so richtig an, er scheiterte aber an einem heute glänzend aufgelegten Lorenz Höbarth im Kasten der Gäste. Eine zweite Top-Chance verzeichnete die sedda-Elf in Minute 41, als Loris Renner das Leder aus enorm aussichtsreicher Position über das Gehäuse des Kontrahenten setzte.
Schon vor dem Pausenpfiff hatte sich abgezeichnet, dass sich die Weißkirchner schwertaten, im letzten Drittel so richtig konkret zu werden. Daran änderte sich auch nach dem Seitenwechsel wenig. Der Führung nahe waren indes die Heimischen, die immer wieder mit sehenswerten Kombinationen überzeugten und durch Stürmer Michael Schröttner, der in Höbarth seinen Meister fand, und Innenverteidiger Valentin Frank, der einen Kopfball über das Tor setzte, richtig dicke Gelegenheiten hatten. Einen phasenweise drückend überlegenen Gastgeber wurde mit Fortdauer der Partie jener Chancenwucher aber in gewisser Art und Weise zum Verhängnis. In Minute 80 schlug dann nämlich völlig überraschend die SPG Weißkirchen/Allhaming zu, als der eingewechselte Tobias Riedler in Ballbesitz kam und das Leder über die Linie drückte. Der SV sedda Bad Schallerbach versuchte nach diesem Schockerlebnis noch einmal alles. Der offensive Output in der Schlussphase war eine weitere Renner-Chance, aus der jedoch abermals kein Kapital geschlagen werden konnte.
Erich Renner (Trainer SV sedda Bad Schallerbach):
„Das war spielerisch und kämpferisch eines unserer besten Spiele. Wir müssen uns vorwerfen lassen, dass wir die vielen Chancen nicht genutzt haben. Auch aus den Standards ist uns nichts gelungen. Wir haben uns für eine super Leistung nicht belohnt. Es gibt solche Spiele, die du dann sogar verlierst.“
Der Beste: Lorenz Höbarth (TW, SPG Weißkirchen/Allhaming)