In beeindruckender Manier startete der SV Lugstein Cabs Friedburg 1960 in die neue Spielzeit der LT1 OÖ-Liga – nach zwei Spielen führt man gemeinsam mit der Union Mondsee das Ranking an. In der dritten Partie binnen einer Woche bekam es die Öbster-Elf nun mit einem Titelmitfavoriten zu tun, der SPG Edelweiss Linz/Neue Heimat. Gegen die qualitativ so stark gehandelte Elf aus der Landeshauptstadt setzte man sich schlussendlich knapp mit 3:2 durch und behauptete so den Platz an der Sonne.

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Dabei ging es in dieser Begegnung von an so richtig zur Sache: Keine sieben Minuten waren verstrichen, als der Gastgeber aus Friedburg durch Ben-Travis Wörndl erstmals an diesem Abend für Bewegung auf der Anzeigetafel sorgte. Nur 120 Sekunden darauf folgte jedoch prompt die mustergültige Antwort der Linzer, die von Unstimmigkeiten in der heimischen Defensive profitierten und durch Imran Sadriu kurzerhand ausglichen. In weiterer Folge beruhigte sich dann das Geschehen etwas. Während die Friedburger in Sachen Spielkontrolle ein leichtes Übergewicht verbuchten und dabei die Gäste immer wieder früh unter Druck setzten, kam die Stumpf-Truppe insbesondere gegen Ende des ersten Durchgangs zu drei vielversprechenden Möglichkeiten auf einen weiteren Torerfolg – dieser blieb, zumindest vorerst, allerdings aus.
Wie auch zu Beginn dieses Aufeinandertreffens waren es auch nach dem Seitenwechsel die Hausherren, die zum ersten Mal Nägel mit Köpfen machten und durch Christopher Fürstaller, der einen makellosen Pass in die Tiefe unbeeindruckt in den Maschen versenkte, zum zweiten Mal an diesem Abend in Führung gingen. Nur kurz darauf scheiterte Flügelspieler Jonas Reitter am Quergebälk und folglich an der Vorentscheidung. Besser, weil schlichtweg nochmal genauer, machte es der Flügelspieler dann schließlich in Minute 86, als er einen schnörkellosen Angriff per Lupfer sehenswert vollendete. Ganz gegessen war diese Partie für die Mannen aus der Landeshauptstadt allerdings noch nicht, erhöhte man doch in der verbleibenden Spielzeit den Druck nochmals gehörig und verkürzte wenige Augenblicke vor dem Ende noch in Person von Sommerneuzugang Bünyamin Cesur Karatas aus 2:3. Für mehr sollte es schließlich aber dann doch nicht mehr reichen.
Ernst Öbster (Trainer SV Friedburg 1960):
„Wir haben heute sicher einen Topfavoriten geschlagen. Das war eine geschlossen starke Mannschaftsleistung. In dieser Liga muss man aber immer von Spiel zu Spiel schauen – da kann jeder jeden schlagen. Mit dem bisherigen Start können wir auf jeden Fall zufrieden sein, bleiben aber sicher weiterhin demütig.“
Die Besten: Marius Lehner (IV, SV Friedburg 1960), Leonard Jigalov (IV, SV Friedburg 1960), Ben-Travis Wörndl (ST, SV Friedburg 1960)