Ungeschlagen hatte die DSG Union HABAU Perg die ersten beiden Runden in der LT1 OÖ-Liga überstanden. Heute empfing man auf eigener Anlage den ambitionierten Aufsteiger SV Green Campus Garsten. Schlussendlich setzten sich die Mühlviertler mit 2:0 durch und dürfen sich somit als erster Verfolger des Spitzenreiters aus Friedburg bezeichnen.

Vor fast 400 Zuschauern taten sich beide Offensivfraktionen zunächst schwer, richtig nennenswerte Chancen zu kreieren. Immer wieder versuchte man es aus der Distanz, was aber nicht zum gewünschten Erfolg führte. Die beste Gelegenheit des ersten Durchgangs verzeichneten die Perger nach einem Eckball: Phillip Gschwandtner hatte maximales Pech, als sein Kopfball an die Stange klatschte. Torlos ging es in die Kabinen.
Acht Minuten nach dem Seitenwechsel schockte der Favorit den Aufsteiger dann ein erstes Mal an diesem Nachmittag: Daniel Steinbauer besorgte mit einem wuchtigen Abschluss aus spitzem Winkel die so wichtige Führung der Perger. Nur zwei Minuten später legten die Hausherren nach und sorgten somit für eine kleine Vorentscheidung: Nach einem verunglückten Abschlag von Garstens Torwart konnte man den Ball abfangen, suchte die Tiefe und setzte Samuel Mader in Szene, der mit einem platzierten Schuss ins lange Eck erfolgreich war. Der Liganeuling war nun gefordert und schaffte es, einen gewissen Druck zu entwickeln. Man verzeichnete mehr Spielanteile, konnte im letzten Drittel aber nicht mehr wirklich konkret werden. Mehr als Halbchancen sprang in dieser Phase der Begegnung nicht heraus. Die DSG Union Perg legte indes den primären Fokus auf schnelles Umschalten nach Ballgewinn. Man verzeichnete mit dieser taktischen Herangehensweise auch noch aussichtsreiche Chancen, für einen weiteren Treffer reichte es aber nicht mehr. Somit blieb es bei einem 2:0-Heimerfolg, durch welchen man im Zwischenranking wichtige Schritte nach vorne macht, während der SV Garsten die zweite empfindliche Niederlage in Folge zu verkraften hat.
Alexander Ibser (Trainer SV Garsten):
„Die erste Hälfte war ziemlich ausgeglichen. Die zweite Halbzeit hat ähnlich begonnen. Wir haben dann aber gleich die zwei Gegentore kassiert. Das sind Kleinigkeiten, die auf diesem Niveau entscheidend sind. Gratulation an Perg zu den drei Punkten!“
Der Beste: Daniel Steinbauer (ST, DSG Union Perg)
Foto: Pfaffenbichler