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Aluminium-Festival in Perg: SPG Weißkirchen/Allhaming entführt Punkt aus Forstenlechner Arena

DSG Union Perg
Weißkirchen/Allhaming

In der LT1 OÖ-Liga trennten sich die heimstarke DSG Union Perg und die SPG Weißkirchen/Allhaming mit einem torlosen Unentschieden. Vor allem Perg hatte über weite Strecken genug Möglichkeiten, um den erwarteten Heimsieg einzufahren, scheiterte aber mehrfach an Latte, Stange und am letzten Pass. Weißkirchen/Allhaming setzte in der ersten Hälfte Nadelstiche, verlor nach der Pause aber zunehmend den Zugriff und beschränkte sich am Ende weitgehend auf die Defensive. So blieb es trotz zahlreichen Chancen bei einem torlosen Remis, das sich für die Perger eher wie zwei verlorene Punkte anfühlte.

Mehrere Spieler auf dem Platz - ein Betreuer trägt eine Eisbox

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Offener Schlagabtausch und Alu-Pech auf beiden Seiten vor der Pause

Von Beginn an entwickelte sich in der Forstenlechner Arena ein Spiel mit Tempo in beide Richtungen. Zunächst meldeten sich die Gäste mit einem gefährlichen Freistoß aus rund 30 Metern an, der flach in den Strafraum gespielt wurde, aber keinen Abnehmer fand – Alexander Ebner im Perger Tor war im Nachfassen zur Stelle. Kurz darauf setzte Perg auf der Gegenseite das erste Ausrufezeichen mit einem Abschluss knapp über das Tor, ehe sich die Heimmannschaft immer besser in der gegnerischen Hälfte festsetzte.

Die erste richtig dicke Chance für die Perger ließ nicht lange auf sich warten: Nach gutem Spielaufbau ließ Daniel Sinnmayer den Ball in Strafraumnähe auf Nico Marek prallen, der Richtung Tor zog und das Leder an die Latte jagte. Wenige Minuten später rückte dann die SPG mit einem einstudierten Corner in den Mittelpunkt – der flache Ball in den Rückraum wurde aus der Distanz wuchtig genommen und krachte ebenfalls ans Aluminium. Beide Teams hatten nun ihre Warnschüsse abgegeben, das Spiel blieb offen.

Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte erspielten sich die Perger leichte Vorteile. Nach einer starken Einzelaktion von Phillip Gschwandtner durch das Zentrum scheiterte der Angreifer im Eins-gegen-Eins nur knapp, da der Abschluss nicht konsequent genug gesetzt wurde. Auf der Gegenseite hielt Ebner einen scharfen Freistoß nach Foul von Timo Pollhammer sicher. Kurz vor der Pause setzte Marek den nächsten Akzent: Ein Freistoß der Union Perg landete an der Stange, der Nachschuss nach feinem Steckpass von Daniel Steinbauer auf Marek endete im Außennetz. Ein weiterer Eckball von Marek, den Sinnmayer volley nahm, segelte kerzenhoch über das Tor. Zur Halbzeit stand es trotz Chancenplus und Alu-Treffern auf beiden Seiten 0:0.

Perg drückt nach der Pause – der entscheidende Treffer will nicht fallen

Nach dem Seitenwechsel kam Perg deutlich besser aus der Kabine. Gleich in den ersten Minuten prüften Marek und Manuel Mühlbachler Gästekeeper Patrick Blaimschein zweimal, was den Ton für die zweite Halbzeit vorgab. Die Weißkirchner zogen sich nun weiter zurück und kamen nur noch selten gefährlich nach vorne, während die Perger den Druck stetig erhöhten und vermehrt Standardsituationen herausholten.

Rund um die 60. Minute häuften sich die Möglichkeiten für die Union. Nach einer guten Freistoßposition richtete sich Marek das Spielgerät zurecht und brachte einen scharfen Ball in den Fünfmeterraum, der jedoch keinen Abnehmer fand. Kurz darauf forderte das Heimpublikum nach einem Strafraumduell Elfmeter, doch Schiedsrichter Hubinger entschied trotz Kontakts auf weiterspielen. Nur wenig später folgte die nächste gute Freistoßsituation, wieder brachte Marek das Leder gefährlich vor das Tor, erneut fehlte aber der letzte Fuß.

Die größte Gelegenheit in dieser Drangphase vergab Perg nach einem langen Freistoß: Mehrere Perger rauschten am Ball vorbei, am Ende köpfte Gschwandtner aus kurzer Distanz nur ins Außennetz. Sinnmayer ließ eine weitere gute Möglichkeit aus, als der 18-Jährige eine Chance nicht nutzen konnte. Auf der anderen Seite gab es nach einem Zweikampf im Strafraum kurz Elfmeteralarm für Weißkirchen/Allhaming, doch auch hier blieb der Pfiff aus, was Gelb für einen Weißkirchner nach Protesten zur Folge hatte.

In der Schlussviertelstunde blieb die Union Perg am Drücker, während die Gäste zunehmend auf Zeit spielten und kaum noch eigene Offensivaktionen zeigten. Nach einem vermeintlichen Foul von Marek kam es noch zu einer Rudelbildung, was die hitzige Schlussphase unterstrich. Die letzte große Chance hatte der eingewechselte Samuel Mader in der Nachspielzeit: Nach einem langen Einwurf kam die Neuerwerbung von Blau-Weiß Linz im Strafraum zum Abschluss, setzte den Ball aber knapp über das Gehäuse. Kurz darauf war Schluss – nach 96 Minuten blieb es beim 0:0, mit dem Weißkirchen/Allhaming gut leben konnte, während Perg trotz klarer Überlegenheit nach der Pause ohne den erhofften Heimsieg dastand.

Erstellt von Live-Ticker-Reporter Buschi78 (3040 Bonuspunkte)

Dieser Spielbericht wurde von Live-Ticker-Reporter Buschi78 mit KI-Unterstützung erstellt und von Ligaportal bearbeitet bzw. freigegeben.