In einem mitreißenden Spiel der Regionalliga Mitte setzte sich die ASKÖ Oedt gegen den SV Lafnitz mit einem klaren 4:1 durch. Bereits in der ersten Halbzeit legten die Gastgeber den Grundstein für ihren Erfolg. Die Oedter zeigten sich von Beginn an spielbestimmend und ließen den Lafnitzern wenig Raum zur Entfaltung. Trotz eines zwischenzeitlichen Aufbäumens der Gäste in der zweiten Halbzeit, behielt die ASKÖ Oedt die Oberhand und beendete die Partie mit einem deutlichen Sieg.

Oedt-Trainer Jancker darf mit Sieg zufrieden sein
Von Anfang an zeigten die Oedter, warum sie derzeit auf einem guten fünften Platz der Heimtabelle stehen. Bereits in der 17. Minute erzielte Simon Gasperlmair das 1:0 für die Gastgeber mit einem platzierten Schuss ins rechte untere Eck. Die Lafnitzer Hintermannschaft hatte Schwierigkeiten, den frühen Druck der Oedter zu bewältigen, was sich in der 26. Minute erneut rächte. Arne Ammerer nutzte einen schweren Abwehrfehler der Lafnitzer eiskalt aus und erhöhte auf 2:0. Der SV Lafnitz fand in der ersten Halbzeit kaum ins Spiel und konnte lediglich durch sporadische Chancen wie den Kopfball von Nico Forobosko in der 40. Minute auf sich aufmerksam machen.
Die Oedter hätten ihre Führung zur Pause sogar noch ausbauen können, ließen aber einige Möglichkeiten ungenutzt. So blieb es beim verdienten 2:0 zur Halbzeit, während die Gäste aus Lafnitz mit ihrer bisherigen Leistung kaum zufrieden sein konnten.
Nach der Pause versuchten die Lafnitzer, mit mehr Engagement zurück ins Spiel zu finden. In der 68. Minute gelang Nico Forobosko der Anschlusstreffer zum 2:1 durch eine ansehnliche Direktabnahme, die Hoffnung auf ein Comeback schürte. Doch die Freude der Gäste währte nicht lange. Nur drei Minuten später stellte Milos Savic den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Nach einem Gestocher im Lafnitzer Strafraum war er zur Stelle und markierte das 3:1 für die Oedter.
In der Schlussphase besiegelte ein unglückliches Eigentor von Angelo Nenadic den Endstand von 4:1 zugunsten der Gastgeber. Ein abgefälschter Ball prallte unglücklich vom Lafnitzer Spieler ins eigene Netz. Trotz einiger guter Aktionen von Philipp Angeler, der im Tor der Gäste mehrmals glänzend reagierte, konnte der SV Lafnitz dem Spiel keine Wende mehr geben.
Marco Wimmer (Trainer Lafnitz): "Unter dem Strich war es eine verdiente Niederlage in Oedt. Wir haben gewusst, dass die Oedter physisch eine sehr gute Mannschaft haben. Dementsprechend hätten wir im Ballbesitz bessere Lösungen haben müssen, um das Spiel über einen längeren Zeitraum, über längere Momente zu kontrollieren. Und dass es nicht so ein Spiel wird, wo es um direkte Duelle und um zweite Bälle geht. Das haben wir aber nicht gut genug geschafft. Dementsprechend, wenn es sehr viel um diese Attribute geht, dann haben die Oedter Vorteile, das muss man akzeptieren. Gleichzeitig liegt es an uns, im Ballbesitz deutlich besser und stabiler zu werden, um solche Gegner zu kontrollieren. Gleichzeitig müssen wir uns aber auch eingestehen, dass wir gegen physisch robustere Mannschaften ein Mittel finden müssen. Insofern müssen wir adaptierter spielen und erwachsener, reifer spielen, um gegen solche robusten und physisch starken Gegner zu bestehen."
Oedt: 33 Ifeanyi Samuel Alfred - 04 Adi Mehremic, 17 Simon Gasperlmair, 21 Sam Schutti, 28 Nico Wiesinger - 07 Jonathan Ndubisi Alukwu, 09 Alexander Mayr, 10 Belmin Cirkic, 14 Arne Ammerer (K) - 24 Alex Ristic, 25 Milos Savic Ersatzspieler: 01 Oliver Fischer, 15 Daniel Maganic, 19 Toni Barisic, 20 Daniel Eyo Ayitu, 22 Jonas Rossdorfer, 23 Lukas Tursch Trainer: Carsten Jancker
Lafnitz: Lafnitz: 24 Philipp Alexander Angeler - 17 Angelo Nenadic, 19 Giannis Karakoutis, 20 Ziga Dajcman - 04 Martin Lang, 10 Bajram Syla (K), 13 Justin Hofmann, 23 Nico Forobosko, 27 Huba Homann - 07 Michael John Lema, 18 Daniel Markl Ersatzspieler: 01 Gabriel Georg Suprun, 14 Gabriel Hornyák, 16 Mario Gintsberger, 21 Dominik Velecky, 26 Maximillian Geyer, 30 Lorenz Maurer Trainer: Marco Wimmer
Foto: RIPU