Spielberichte

Nach Sieben-Tore-Gala: Voitsberg fixiert den direkten Wiederaufstieg!

ASK Voitsberg
SC Weiz

In der Regionalliga Mitte herrscht nach 24 Runden Gewissheit: Der ASK Voitsberg kehrt in die 2. Liga zurück! Mit einer neuerlichen Machtdemonstration fegte die Elf von David Preiß den SC Weiz vor 635 Zuschauern mit 7:0 aus dem Stadion. Während die Weststeirer eine historische Saison krönen, mussten die Weizer – die erst kürzlich Maurice Amtmann als neuen Trainer für die kommende Spielzeit präsentierten – eine bittere Pille schlucken und mit sieben Gegentreffern im Gepäck die Heimreise antreten.

schubert jubel voitsberg 2026 4 25 ripu dretnikSchubert auf historischer Mission

Von Beginn an dominierte Voitsberg das Geschehen nach Belieben. In der 25. Minute eröffnete Ausnahmestürmer Fabian Schubert den Torreigen. Mit seinem insgesamt 35. Saisontreffer untermauerte er seinen Status als bester Torjäger in der Geschichte der Regionalliga (Schnitt: 1,52 Tore pro Spiel!). Nur sechs Minuten später erhöhte Lukas Parger auf 2:0 (31.), ehe Paolo Jager in der 38. Minute mit dem 3:0 bereits vor der Pause für klare Verhältnisse sorgte.

Kurios wurde es in der 30. Minute: Schiedsrichter Michael Steindl musste verletzungsbedingt vom Platz. Sein Assistent Klaus Temmel übernahm die Leitung, und wie durch ein Wunder fand sich auf der Tribüne ein qualifizierter Schiedsrichter, der spontan als Assistent einsprang und den geregelten Ablauf sicherte.

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Ein Hattrick von Paolo Jager zum Kantersieg

Auch nach dem Seitenwechsel kannte die Voitsberger Offensivlust keine Grenzen. Erneut war es Schubert, der in der 52. Minute auf 4:0 stellte. Danach gehörte die Bühne endgültig Paolo Jager: In der 63. Minute erhöhte er auf 5:0, bevor der eingewechselte Martin Krienzer das halbe Dutzend voll machte (72.). Den Schlusspunkt einer einseitigen Partie setzte erneut Jager in der 84. Minute mit seinem dritten Treffer zum 7:0-Endstand.

Tabellensituation und Ausblick 

Was für eine unglaubliche Saison des ASK Voitsberg! Nach dem Abstieg im Vorjahr hat die Preiß-Elf die Liga vom Start weg dominiert. Mit einer Bilanz von 21 Siegen, einem Remis und nur zwei Niederlagen sowie einem Torverhältnis von 91:17 ist der Wiederaufstieg nun rechnerisch fixiert. Eigentlich hat vom ersten Spieltag an niemand mit einem anderen Aufsteiger gerechnet.

In der kommenden Runde gegen den DSC kann nun am Sonntag auch der Meistertitel endgültig eingetütet werden – dann ist Voitsberg auch mathematisch nicht mehr vom Thron zu stoßen. Der SC Weiz hingegen muss diese deutliche Niederlage schnell verdauen, um in der nächsten Partie am Donnerstag zu Hause gegen St. Anna/A. wieder ein anderes Gesicht zu zeigen und die nötigen Punkte für eine stabile Platzierung im Mittelfeld zu sammeln.

Stimme zum Spiel:

David Preiß, Trainer ASK Voitsberg:

„Heute sind wir gut ins Spiel gekommen und haben unsere Tore gemacht. Mit diesem Sieg haben wir rechnerisch den Aufstieg fixieren können, worüber wir uns sehr freuen. Doch noch haben wir den Meistertitel nicht sicher – deshalb heißt es weiter hart arbeiten!“

Aufstellungen:

ASK Voitsberg: Zan Pelko – Paolo Jager, Nino Pungarsek, Fabian Schubert (57. Martin Krienzer), Philipp Scheucher (73. Daniel Lukas Saurer), Andreas Pfingstner (K), Luka Zivanovic, Elias Neubauer (67. Christoph Strommer), Andrej Stevanovic, Lukas Parger (57. Daniel Goriupp), Tristan Brükk (57. Marcel Tanzmayr).

SC Weiz: Enrico Temmel – Oliver Weitzendorfer (75. Julian Tomka), Markus Stenzel (55. Bill Hofer), Martin Tolic – Nico Pichler, Thomas Fink, Peter Kozissnik (55. Timo Wagner), Tine Pori, Jonas Sander (80. Branimir Planinić), Philipp Schellnegger (K) – Marvin Hernaus.

Schiedsrichter: Michael Steindl (ab 30. Klaus Temmel) Assistenten: Klaus Temmel, Thomas Ofner (ab 30. Ersatz-SR von der Tribüne)

 

Regionalliga Mitte: Voitsberg : Weiz - 7:0 (3:0)

  • 84
    Paolo Jager 7:0
  • 72
    Martin Krienzer 6:0
  • 63
    Paolo Jager 5:0
  • 52
    Fabian Schubert 4:0
  • 38
    Paolo Jager 3:0
  • 31
    Lukas Parger 2:0
  • 25
    Fabian Schubert 1:0

geschrieben von René Dretnik

Fotos: RIPU-Sportfotos