Regionalliga Nord

Aufsteiger Hallein mit klarer Zielsetzung für die neue Saison: „Für uns zählt in erster Linie der Klassenerhalt“

Nach einer starken Vorsaison in der Salzburger Liga und dem damit verbundenen Aufstieg wartet auf den UFC Hallein mit der neuen Regionalliga Nord nun die nächste große Herausforderung. Die Tennengauer gehen nach der Vize-Meisterschaft als Aufsteiger in der neuformierten Liga an den Start und blicken mit Euphorie und Vorfreude auf die anstehende Saison. Ligaportal sprach mit dem sportlichen Leiter David König über den Vorbereitungsstart, den mittelgroßen Kaderumbruch während der Sommerpause sowie über die Ziele und Erwartungen der Halleiner für die kommende Spielzeit.

Viele neue Gesichter beim Vorbereitungsauftakt

Der UFC Hallein hat die Vorbereitung auf die neue Saison bereits aufgenommen. Trotz der üblichen urlaubsbedingten Abwesenheiten im Sommer fällt das Zwischenfazit positiv aus. „Ich bin sehr zufrieden mit dem Sommer und der Vorbereitung. Wir haben relativ viele neue Spieler hier, die uns verstärken, und die Jungs geben Gas. Aktuell ist noch Urlaubszeit, weshalb wir nicht immer vollständig sind, aber dafür läuft alles ziemlich gut bislang“, erklärt David König. Nach der Vize-Meisterschaft in der Salzburger Liga war klar, dass der Kader für die neue Aufgabe angepasst werden muss. Die Regionalliga Nord stellt für den Aufsteiger eine deutlich anspruchsvollere Herausforderung dar. „Es hat einen mittelgroßen Umbruch gegeben mit einigen Zu- und Abgängen. Die neue Aufgabe Regionalliga Nord wird für uns als Aufsteiger dabei eh schwierig genug. Der Klassenerhalt ist auf alle Fälle unsere klare Zielsetzung, weshalb wir ein paar Dinge am Kader verändert haben im Sommer“, so König.

Auf der Zugangsseite hat sich Hallein unter anderem bei Ligakonkurrenten und Salzburger Vereinen bedient. Florian Wiedl, Max Danner und Denis Krijezi kamen vom SV Kuchl, Emir Hamzic wechselte vom USC Eugendorf zum UFC. Dazu stoßen Marco Bertignol und Vincent Erlacher vom USK Anif, Marius Ladwig aus der AKA Salzburg sowie Efe Aksoy vom UFC SV Hallwang. Auch Simon Handle und Hugo Selih zählen zu den neuen Gesichtern im Kader.

Mit Zuversicht und Optimismus in die neue Saison

Bei der Kaderplanung verfolgten die Verantwortlichen eine klare Linie. Neben Qualität sollte vor allem Erfahrung auf Regionalliga-Niveau dazukommen. Gleichzeitig wollte man die Balance innerhalb der Mannschaft bewahren. „Wir haben versucht, Spieler zu bekommen, die bereits in der Regionalliga gespielt haben, und ansonsten eine gute Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern“, erklärt der sportliche Leiter. Demgegenüber stehen auch einige Abgänge. Sebastian Müller schloss sich dem SV Wals-Grünau an, Marko Milic und Adrian Vurbic wechselten zum SV Kuchl. Markus Auer ging zum SV Seekirchen, Eric Mitterlechner und Fabian Oshowski zum SC Golling, Simon Pribik zum SV Straßwalchen. Das Trainerteam rund um Chefcoach Christoph Lessacher bleibt hingegen unverändert bestehen.

Wie stark die neue Regionalliga Nord tatsächlich einzuschätzen ist, lässt sich für König vor dem Start nur schwer sagen. Zu viele Teams betreten in dieser Konstellation Neuland. „Es wird sicher eine interessante Liga. Man weiß nicht wirklich, wie stark die Liga sein wird, da sie für alle neu ist“, sagt König.Für den UFC Hallein bleibt die Marschroute dennoch eindeutig. Nach dem Aufstieg soll zunächst der Ligaverbleib gelingen. „Für uns zählt in erster Linie der Klassenerhalt, was am Ende dabei rauskommt, werden wir sehen“, betont der sportliche Leiter. Gleichzeitig blickt man in Hallein mit Vorfreude auf die neue Spielklasse. Die Liga bringt neue Gegner, neue Duelle und möglicherweise auch zusätzliche Attraktivität für die Zuschauer mit sich. „Die Liga ist für alle Neuland und es wird sicherlich eine spannende Liga, die hoffentlich auch die Zuseher anspricht. Ich bin optimistisch, dass die Liga gut wird.“