Spielberichte

SV Ried Amateure basteln nach Sieg gegen SV Grödig weiter an Traumstart

Saisonstart geglückt: Die SV Ried Amateure überzeugten bisher in der Regionalliga Nord auf ganzer Länge. Nach Siegen gegen Vorwärts Steyr und Bad Schallerbach, sowie einem Remis gegen Bad Leonfelden, hatte man mit dem SV Grödig die bisher wahrscheinlich schwerste Aufgabe vor der Brust. Die Salzburger hatten in der Vorwoche überraschend gegen Wals-Grünau den Kürzeren gezogen, und hatten nun auch im oberösterreichischen Innviertel kein Glück. Nach einem schnellen Doppelschlag der Rieder gewann die zweite Garde des Bundesligisten mit 2:1. 

Ried glänzt mit Kompaktheit und Effizienz

Unter dem Motto „Wiedergutmachung“ starteten die Gäste aus Grödig in die Partie, am Programm stand zum Start aber erstmal eine kalte Dusche. Nur acht Minuten gespielt, konnte Simon Schwaiger auf dem linken Flügel freigespielt werden, dessen Flanke fand den Kopf von Fabian Lechner und der nickte zur Führung ein. Doppelt-bitter wurde es für die Salzburger dann gleich zwei Minuten später: Nach einem Ballgewinn ging es der Deliu-Elf zu schnell, Timon Spiegl bediente Bernd Gschweidl, der aus kurzer Distanz zum 2:0 vollstreckte. Ausgerechnet Gschweidl, der für Grödig in der Saison 2015/16 noch sein erstes von zehn Bundesliga-Toren erzielte, sorgte so für den frühen Schock, der vorerst auch sehr tief saß. Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte hatten dann beide Teams immer wieder längere Ballbesitzphasen. Der SV Grödig präsentierte sich gegen unheimlich kompakte Rieder jedoch zu unkreativ im vorderen Drittel, wurde man lediglich durch ruhende Bälle das eine oder andere Mal gefährlich. So reichte der Omic-Truppe dieser frühe Doppelschlag für eine durchaus komfortable Pausenführung. 

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Anschlusstreffer kommt zu spät

Nach der Pause änderte sich nicht besonders viel an der Spielcharakteristik, nur fanden die Rieder nun mit fortschreitender Spieldauer – auch durch den Umstand, dass Grödig unter Zugzwang stand und immer offensiver ausgerichtet auftrat – zu einigen guten Torchancen. Mit denen ging man im Gegensatz zur Anfangsphase jedoch fahrlässig um, sodass letztendlich doch ein wenig Spannung in der Partie blieb. Grödig biss sich nach wie vor immer wieder die Zähne am Abwehrriegel der Jungen Wikinger aus, ehe sich kurz vor Schluss dann doch die große Möglichkeit vom Kreidepunkt ergab. Daniel Leitz verwandelte zwar den Elfmeter in Minute 94 zum 1:2, Schiedsrichter Rene Kettlgruber hatte kurz darauf dann schon genug und pfiff zum Spielende.So bleiben die Mannen von Denis Omic auf Tuchfühlung zu Spitzenreiter SPG Wallern/St. Marienkirchen und haben nach Spieltag vier bereits zehn Punkte auf dem Konto.

Stimme zum Spiel

Denis Omic (Trainer SV Ried Amateure):

„Wir haben sehr gut verteidigt und haben unseren Lauf bestätigen können. Ich bin sehr stolz auf diese reife Leistung meiner Jungs. Das war ein verdienter Sieg, der mit einer besseren Chancenverwertung viel höher ausfallen hätte können. Gleichzeitig haben wir defensiv sehr wenig zugelassen gegen einen meiner Meinung nach sehr guten Gegner.“