Die LASK Amateure haben im Rahmen des gestrigen Aufeinandertreffens der 3. Runde der Regionalliga Nord gegen den SV teampool Seekirchen einen mehr als deutlichen 8:0-Heimsieg gefeiert. Dabei benötigten die jungen Linzer zunächst etwas Zeit, um richtig in die Partie zu finden. Zwei frühe Platzverweise gegen die Gäste veränderten die Kräfteverhältnisse allerdings entscheidend. In doppelter Überzahl übernahm die Mannschaft von Trainer Milan Vukovic endgültig das Kommando und spielte sich vor allem nach der Pause in einen regelrechten Offensivrausch.
Die Anfangsphase verlief aus Sicht der LASK Amateure noch nicht nach Wunsch. Zwar kamen die Hausherren zunehmend besser in die Begegnung, zwingende Aktionen blieben zunächst aber aus. In der 27. Minute sah Seekirchens Felix Eliasch die Rote Karte, nur wenige Minuten später musste auch Fabian Büchele nach seiner zweiten Gelben Karte vorzeitig vom Platz. Die Linzer nutzten die Überzahlsituation umgehen aus und gingen nach einem Freistoßtreffer durch Art Smakaj der 28. Minute mit 1:0 in Führung. Danach nahm die Partie immer deutlichere Formen an. Nael Mamadou Lamine Kane erhöhte in der 37. Minute auf 2:0, ehe Armin Midzic unmittelbar vor dem Pausenpfiff den dritten Treffer nachlegte.
Auch im zweiten Durchgang änderte sich am Spielverlauf nichts mehr. Die LASK Amateure setzten Seekirchen früh unter Druck, bestimmten das Geschehen klar und ließen den Ball gegen die dezimierten Gäste laufen. Kane schnürte in der 53. Minute seinen Doppelpack, nur vier Minuten später erhöhte Vincent Jonah Augustus auf 5:0. Trotz mehrerer Wechsel blieb der Offensivdruck hoch. Besonders die eingewechselten Spieler wussten sich in Szene zu setzen: Idrissa Diakite traf in der 78. Minute zum 6:0, ehe Fabian Jindra fünf Minuten später das 7:0 nachlegte. Den Schlusspunkt setzte erneut Diakite, der in der 87. Minute seinen zweiten Treffer erzielte und den 8:0-Endstand herstellte.
„Die Anfangsphase von uns war gestern nicht optimal, da wir nicht richtig ins Spiel gefunden haben. Nach den beiden Platzverweisen gegen den Gegner hat das Spiel dann natürlich eine andere Richtung genommen. Aus unserem ersten Standard haben wir direkt das 1:0 gemacht, und die Überzahl hat uns danach in die Karten gespielt. Man hat dann gesehen, dass der Gegner zunehmend überfordert war und wir angefangen haben, unser Spiel durchzuziehen und viel zu pressen. Da gibt es am Ende auch keine große Analyse zu machen: Wir haben unsere Aufgabe erledigt und den Sieg verdient eingefahren.“