Spielberichte

SV Kuchl bestätigt guten Saisonstart und gewinnt auswärts gegen TSV McDonald´s St. Johann

Nach den LASK Amateuren ist vor dem SV Kuchl. Für den TSV McDonald's St. Johann geht es Schlag auf Schlag. Im Rahmen der dritten Runde der Regionalliga Nord wartete bereits das nächste Heimspiel auf die Kletzl-Schützlinge. Der heutige Kontrahent reiste mit breiter Brust an, konnte man doch bereits in den ersten beiden Runden Punkte sammeln und damit für positive Stimmung sorgen. Auch am heutigen Spieltag wollte man zweifelsohne für Bewegung auf dem Punktekonto sorgen. Letztendlich behielt der SV Kuchl in einem abwechslungsreichen Duell die Oberhand und setzte sich mit 0:2 durch. 

SV Kuchl mit knapper Halbzeitführung

Vor einer Kulisse von etwa 200 Zuschauern gehörte die erste Chance den Gästen. Nach einer sehr guten Möglichkeit konnten sie jedoch nicht in Führung gehen und den Kontrahenten früh schocken. In der Folge übernahmen allerdings die Heimischen das Zepter und zwangen der Hofer-Truppe regelrecht ihr Spiel auf. Die Kuchler bekamen kaum Raum zur Entfaltung und mussten alles in die Waagschale werfen, um in dieser Phase nicht in Rückstand zu geraten. Einmal rettete das Aluminium vor Schlimmerem, ein anderes Mal fand St. Johann nach einer guten Hereingabe von der Seite keinen Abnehmer in der Box. Die Tennengauer reagierten nach rund 25 Minuten taktisch auf den Umstand, dass man kaum Zugriff auf die Begegnung bekam. Diese Umstellung schien fortan Früchte zu tragen, denn nun fanden die Gäste wieder besser in die Partie und übernahmen in der Schlussphase des ersten Abschnitts zunehmend das Kommando. In weiterer Folge erarbeitete sich Kuchl einige nennenswerte Chancen, von denen eine schließlich den Weg hinter die Linie finden sollte. In der 30. Minute erzielte Raphael Rainer den Führungstreffer für die Gäste und bescherte seiner Mannschaft damit eine 0:1-Halbzeitführung. Extrem bitter für den SV Kuchl: Nur wenige Minuten später erzielte man nach einem Konter eigentlich das 0:2, doch der Linienrichter entschied auf Abseits – eine strittige Entscheidung aus Sicht der Tennengauer.

Auswärtsteam trifft früh und macht Nägel mit Köpfen

Die Mannen um Coach Hofer fanden gut aus den Kabinen und schlugen nur wenige Minuten nach Wiederanpfiff erneut zu. Adrian Vurbic nahm sich ein Herz und versenkte den Ball in der 51. Minute im Gehäuse der Gastgeber. Mit diesem Treffer sorgte Kuchl für eine kleine Vorentscheidung. Dennoch ruhte man sich keineswegs auf dem Vorsprung aus und suchte weiterhin den Weg zum Tor. Mühlbauer ließ allerdings eine gute Chance liegen, wodurch die Kletzl-Truppe weiterhin auf den Anschlusstreffer hoffen durfte. Die Heimischen brachten mit gleich vier Wechseln frischen Wind in die Partie. Fortan nutzte man vermehrt den langen Ball als probates Mittel, um in den Strafraum zu gelangen und nochmals für Gefahr zu sorgen. Teilweise sorgten die Pongauer damit für hohen Puls bei den Gästen, die das Leder in brenzligen Situationen gerade noch aus der Gefahrenzone befördern konnten. Nicht unerwähnt bleiben darf allerdings, dass auch die Hofer-Elf über Konteraktionen immer wieder brandgefährlich vor dem Tor auftauchte. Doch jedes Mal fehlten die letzte Genauigkeit im Abschluss und die nötige Kaltschnäuzigkeit, um endgültig für klare Verhältnisse zu sorgen. So mussten die Gäste bis in die Schlussphase alles abrufen, um den Vorsprung über die Zeit zu bringen. Die Pongauer konnten ihre Möglichkeiten jedoch nicht mehr nutzen, und auch einen in der Nachspielzeit zugesprochenen Strafstoß konnten die Hausherren nicht in einen Treffer ummünzen. Somit blieb es beim 0:2-Auswärtssieg für den SV Kuchl.

Stimme zum Spiel:

Thomas Hofer (Trainer, SV Kuchl):

"Wir sind schon zufrieden mit der Leistung. Die ersten 25 Minuten haben wir verschlafen, in dieser Phase war St. Johann klar besser. Danach kippte das Momentum wieder auf unsere Seite und es ging immer wieder hin und her. St. Johann hat es uns schon ziemlich schwer gemacht, es war eine sehr enge Kiste. Wir sind sehr happy, der Sieg tut uns total gut. Wir müssen in Zukunft vor allem unsere Kontersituationen schlauer zu Ende bringen, an diesen Dingen müssen wir arbeiten."