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Von Beginn an entwickelte sich die erwartet schwierige Aufgabe für die Mannschaft von Trainer Peter Madritsch. Gurten trat jedoch entschlossen auf, überzeugte mit hohem Spieltempo und viel Spielfreude und setzte die Vorgaben aus der Vorbereitung auf das Spitzenspiel gut um. Die Gastgeber hatten sich intensiv mit dem Gegner auseinandergesetzt und fanden offenbar die richtigen Antworten auf dessen Spielweise. Vor allem defensiv stand Gurten kompakt und ließ Wals-Grünau in der ersten Halbzeit nur eine echte Möglichkeit zu. Gleichzeitig gelang es den Innviertlern, mit den eigenen Chancen Druck auf den bisherigen Tabellenführer auszuüben. Trotz einer engagierten Leistung und guter Ansätze auf beiden Seiten blieb es bis zum Pausenpfiff beim 0:0.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel intensiv und ausgeglichen, wobei Gurten weiterhin gut organisiert auftrat und den Gegner weitgehend im Griff hatte. In der 69. Minute belohnten sich die Gastgeber schließlich für ihren Aufwand: Nach einer gelungenen Kombination kam Niklas Sickinger zum Abschluss aus rund 16 Metern und traf zum 1:0. Gurten hatte damit den entscheidenden Schritt zum Heimsieg gemacht, gab sich damit aber nicht zufrieden und kam auch in weiterer Folge zu Chancen, um die Führung auszubauen. Wals-Grünau versuchte zwar, noch einmal zurückzukommen, fand gegen die kompakte Defensive der Hausherren jedoch nur selten Lösungen. Gurten verteidigte geschlossen als Mannschaft und ließ im letzten Drittel kaum gefährliche Aktionen zu. So blieb es beim knappen, aufgrund des Chancenplus und der defensiven Stabilität aber verdienten Erfolg für die Union Gurten.
„Prinzipiell war es der erwartet schwere Gegner. Wir waren gestern einfach giftig, hatten Spielfreude und ein hohes Spieltempo. Wir haben uns vor dem Spiel sehr intensiv mit dem Gegner auseinandergesetzt und die richtigen Schlüsse daraus gezogen. Wir waren zwar nicht klar stärker, hatten Wals-Grünau aber grundsätzlich im Griff und konnten den Gegner mit unseren Chancen immer wieder unter Druck setzen. Defensiv sind wir sehr kompakt gestanden und haben in der ersten Halbzeit nur eine Chance zugelassen, vorne ist uns der Treffer zunächst allerdings noch nicht gelungen. Nach der Pause war es ein ähnliches Spiel, in dem wir dann mit einer super Kombination und dem Abschluss aus dem Sechzehner das 1:0 erzielt haben. Wir hatten auch danach weitere Chancen, um das Ergebnis auszubauen. Alles in allem war es ein Topspiel auf Augenhöhe, wobei wir ein Chancenplus hatten. Im letzten Drittel ist der Gegner nicht mehr besonders gefährlich geworden, weil wir im Kollektiv sehr gut verteidigt haben. Deshalb haben wir uns den Sieg auch verdient. Ich bin sehr froh, dass sich die Mannschaft heute mit diesem Erfolg für ihre Leistung belohnt hat“, resümierte Gurten-Trainer Peter Madritsch.