
Foto: Adi Aschauer
Die Gäste aus Grödig erwischten den besseren Start und machten in der Anfangsphase mehr Druck. Allerdings gelang es ihnen trotz des engagierten Auftretens nicht, sich klare Torchancen herauszuspielen, sodass Kuchl zunächst ohne Gegentreffer blieb. Mit Fortdauer der ersten Halbzeit fanden die Hausherren besser in die Begegnung und konnten das Spiel zunehmend ausgeglichener gestalten. Beide Mannschaften lieferten sich intensive Duelle, doch im letzten Drittel fehlte es auf beiden Seiten an der nötigen Durchschlagskraft, um den Führungstreffer zu erzielen. So ging es nach einer umkämpften ersten Hälfte mit einem torlosen 0:0 in die Kabinen.
Nach dem Seitenwechsel erhöhte Grödig erneut den Druck und versuchte, früh die Führung zu erzielen. In der 52. Minute bot sich den Gästen dafür eine große Gelegenheit, als sie einen Elfmeter zugesprochen bekamen. Die Kuchler konnten jedoch auf ihren Schlussmann Fritz Kühleitner zählen, der den Strafstoß parierte und seine Mannschaft damit im Spiel hielt. Zehn Minuten später schlugen die Gastgeber zu: Nach einem Freistoß traf Horst Patrick Nestaval in der 62. Minute zum 1:0. Grödig reagierte auf den Rückstand mit verstärkten Angriffsbemühungen und drängte in der Schlussphase auf den Ausgleich. Kuchl kam seinerseits zu Kontergelegenheiten, konnte diese aber nicht in weitere Treffer ummünzen. Dadurch blieb die Partie bis zum Ende spannend, ehe die Gastgeber den knappen Vorsprung erfolgreich verteidigten und sich über einen hart erkämpften Heimsieg freuen durften.
„Grödig ist heute besser ins Spiel gekommen und hatte die bessere Anfangsphase, wobei sie sich keine klaren Chancen herausspielen konnten. In der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit sind wir dann besser geworden, und die Partie ist ausgeglichener verlaufen, ohne dass auf einer Seite Tore gefallen sind. Zu Beginn der zweiten Hälfte hat Grödig wieder Druck gemacht und dann auch einen Elfmeter verschossen, was für uns natürlich wichtig war. Danach haben wir nach einem Freistoß das 1:0 erzielt. Grödig hat anschließend schon sehr gedrückt, wir hatten aber auch unsere Kontermöglichkeiten, die wir leider nicht in weitere Tore ummünzen konnten. Das Spiel hätte durchaus auch anders ausgehen können, es war einfach eine enge Kiste. Am Ende war eine Standardsituation entscheidend, und wir waren die glücklichere Mannschaft“, resümierte Kuchl-Trainer Thomas Hofer.