Spielberichte

Zweiter Triumph in Folge: UFC Hallein ringt SV Seekirchen nieder

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Nachdem man in der Vorwoche eine lange Durstrecke beenden konnte, fuhr der UFC Hallein am gestrigen Freitagabend erneut einen Sieg ein. Gegner war ein zurzeit etwas unkonstanter SV Seekirchen, der vor heimischer Kulisse im vierten Spiel in Folge nicht treffen konnte – diesmal trotz zugesprochenem Elfmeter. Mit dem zweiten Dreier en suite verschafften sich die Mannen von  Christoph Lessacher nun etwas Luft, bevor man nächste Woche mit Wals-Grünau den nächsten Gradmesser vor der Brust hat. 

hallein aschauer elha

Muntere Anfangsphase: Hallein erwischt Traumstart

Bereits den zweiten Angriff konnten die Gäste erfolgreich gestalten: Andre Zrnic schickte Michael Tanzberger auf die Reise, der fand Alem Huremovic am zweiten Pfosten und der drückte das Spielgerät staubtrocken aus kurzer Distanz über die Linie (5.). Die nächste Topchance für Hallein ließ dann auch nicht lange auf sich warten. Nach einem etwas missratenen Abschlag stand plötzlich Oluwatosin Ayetigbo frei vor dem leerstehenden Heiligtum der Seekirchner, agierte aber zu hastig und hämmerte das Leder über den Kasten. Die Anfangsdominanz des UFC hatte hier dann auch noch kein Ende, hatte Huremovic auch noch das 2:0 auf dem Fuß, scheiterte aber aus guter Position an SV-Keeper Severin Heuberger. Bis Minute 25 dauerte es indes bei den Hausherren, bis man sich wachrütteln konnte und etwas besser in die Partie kam. Man agierte fortan mit etwas mehr Risiko und riss so die Spielkontrolle an sich. Die Torflaute konnte man in dieser Phase dann aber auch nicht beenden, was auch daran lag, dass Gästeschlussmann Alexander Hillebrand etwas dagegen hatte und seine Mannschaft gleich in zwei brenzligen Situationen mit Glanzparaden vor dem Ausgleich bewahrte. 

Seekirchen vergibt vom Kreidepunkt  

Nach dem Seitenwechsel übernahm dann wieder die Lessacher-Truppe das Kommando. An die Drangphase vor dem Pausentee konnten die Gastgeber nicht richtig anknüpfen, auch wenn man in Minute 60 die Riesen Gelegenheit auf den Ausgleich hatte. Nach einem etwas umstrittenen Elfmeterpfiff von Schiedsrichterin Olivia Tschon trat Aaron Volkert vom Kreidepunkt an und setzte den Ball kläglich an den Pfosten (65.). Hadern mussten aber auch die Halleiner mit der Chancenverwertung. Nach einem weiten Abschlag verpasste es Ayetigbo seine Mannschaft in ruhigeres Fahrwasser zu bringen, und kurze Zeit später dann auch Huremovic, der an einem herausragend parierenden Heuberger scheiterte. So war die Partie lange auf Messers Schneide, bis in Minute 91 Florian Wiedl den Schlusspunkt setzen konnte und für den 2:0-Endstand aus Sicht des UFC Hallein sorgte. 

Stimme zum Spiel

Christoph Lessacher (Trainer UFC Hallein):

„Am Ende des Tages war das aus meiner Sicht ein verdienter Sieg. Natürlich war es durch den Spielverlauf, das Momentum und den Elfmeter auch glücklich. Wenn wir vorher das 2:0 machen ist es natürlich vorbei, wenn sie das 1:1 vor der Halbzeit machen und den Elfmeter gewinnen sie. Das Momentum spielt immer eine große Rolle, das war gestern auf unserer Seite.“