Regionalliga Ost

Der Meistermacher sagt Servus: Raphael Holzhauser verlässt den SV Gloggnitz in Richtung Belgien

Der große Coup ist perfekt: Raphael Holzhauser wird den SV Gloggnitz nach dem Meistertitel in der Regionalliga Ost wieder verlassen. Der 33-jährige Niederösterreicher schließt sich dem belgischen Klub KSK Beveren an, wo er ab der Saison 2026/27 erstmals als Spielertrainer tätig sein wird.

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Damit endet ein bemerkenswertes Kapitel in Gloggnitz. Holzhauser kam in einer sportlich schwierigen Phase zum Verein und sollte ursprünglich mithelfen, den drohenden Abstieg abzuwenden. Stattdessen entwickelte sich der ehemalige Nationalteamspieler rasch zum absoluten Führungsspieler und Schlüsselfaktor einer historischen Saison. Mit seiner Ruhe am Ball, seiner Übersicht und enormen Erfahrung führte der Mittelfeldstratege die Niederösterreicher letztlich sensationell zum Meistertitel.

Altmann: „Er geht jetzt als Freund“

„Rapha ist als Spieler zum möglicherweise schwierigsten Zeitpunkt zu uns gekommen. Er hat unseren Verein sportlich, aber auch menschlich bereichert und geht jetzt als Freund“, erklärte Senior-Präsident Harald Altmann. Laut Altmann seien auch intensive Gespräche notwendig gewesen, ehe der Transfer damals zustande kam. Eine wichtige Rolle spielte dabei Edi Stössl, der mit Holzhauser eng befreundet ist.

Der Wechsel nach Belgien kommt für Holzhauser dabei keineswegs überraschend. Bereits in der Vergangenheit sammelte der technisch starke Mittelfeldspieler dort zahlreiche Erfahrungen und feierte einige seiner größten Erfolge.

Erfolgreiche Jahre in Belgien

Zwischen 2019 und 2024 stand Holzhauser bei K Beerschot VA sowie Oud-Heverlee Leuven unter Vertrag und avancierte speziell bei Beerschot zu einem der auffälligsten Mittelfeldspieler der Liga. In der Saison 2020/21 schaffte er sogar den Sprung ins Team der Saison der belgischen Jupiler Pro League.

Mit seiner Spielintelligenz, seinen Standardsituationen und seiner Führungsqualität machte sich der frühere österreichische Teamspieler in Belgien einen Namen. Genau diese Eigenschaften sollen nun auch beim KSK Beveren eine zentrale Rolle spielen, wo Holzhauser künftig erstmals Verantwortung als Spielertrainer übernehmen wird.

Früher Wechsel nach Deutschland

Der Karriereweg des Niederösterreichers führte bereits früh ins Ausland. Als Nachwuchsspieler wechselte Holzhauser von der Akademie des SK Rapid Wien zum VfB Stuttgart, wo ihm später auch der Sprung in die deutsche Bundesliga gelang. Danach folgten Stationen beim FC Augsburg, der FK Austria Wien, den Grasshopper Club Zürich sowie Engagements in Luxemburg und Malta.

Auch im österreichischen Nationalteam kam Holzhauser zweimal zum Einsatz und galt über viele Jahre hinweg als einer der spielstärksten österreichischen Mittelfeldakteure seiner Generation.

Neue Herausforderung als Spielertrainer

Mit dem Wechsel zum KSK Beveren beginnt für Holzhauser nun ein neuer Abschnitt seiner Karriere. Der belgische Klub bezeichnete den 33-Jährigen bereits als „geborenen Anführer mit Erfahrung, Charisma und Gewinnermentalität“.

In Gloggnitz hinterlässt Holzhauser jedenfalls große Fußstapfen. Aus einer Verpflichtung in schwierigen Zeiten wurde letztlich eine Erfolgsgeschichte, die mit dem Meistertitel ihren perfekten Abschluss fand.

 

Quelle: SV Gloggnitz