In der Regionalliga Ost kam es zu einem spannungsgeladenen Duell zwischen dem Wiener Sport-Club und dem SC Wiener Viktoria. Die Gastgeber aus Wien konnten sich mit einem knappen 1:0-Sieg durchsetzen und damit wichtige Punkte in der 23. Runde der Liga sichern. Der einzige Treffer des Spiels fiel bereits in der sechsten Minute durch den Kapitän des Wiener Sport-Clubs, Mirza Berkovic. Der frühe Führungstreffer sollte letztlich ausreichen, um den Gästen aus Wien die Stirn zu bieten und die Partie erfolgreich zu beenden.

Das Spiel begann mit viel Energie und einem schnellen Tor für die Gastgeber. In der sechsten Spielminute war es Mirza Berkovic, der den Wiener Sport-Club mit seinem Treffer in Führung brachte. Berkovic nutzte eine Unachtsamkeit der Abwehr von SC Wiener Viktoria und setzte den Ball unhaltbar ins Netz. Der frühe Treffer verlieh dem Spiel eine besondere Dynamik, da SC Wiener Viktoria gezwungen war, frühzeitig den Rückstand auszugleichen.
Trotz der frühen Führung des Wiener Sport-Clubs entwickelte sich ein spannendes Spiel mit vielen intensiven Zweikämpfen im Mittelfeld. Die Defensive der Gastgeber stand jedoch stabil und ließ den Gästen kaum Raum, gefährliche Angriffe zu entwickeln. SC Wiener Viktoria versuchte immer wieder, durch schnelle Konter zum Erfolg zu kommen, scheiterte jedoch an der gut organisierten Abwehr des Wiener Sport-Clubs.
Die zweite Halbzeit verlief ähnlich umkämpft wie die erste. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und kämpften um jeden Ball. Wiener Viktoria erhöhte den Druck und versuchte, den Ausgleichstreffer zu erzielen. Doch die Verteidigung des Wiener Sport-Clubs hielt den Angriffen der Gäste stand und ließ keine gefährlichen Tormöglichkeiten zu.
Mit fortschreitender Spieldauer wurde die Partie zunehmend von taktischen Überlegungen geprägt. Der Wiener Sport-Club konzentrierte sich darauf, die Führung zu verteidigen und das Spiel zu kontrollieren. Trotz der Bemühungen von SC Wiener Viktoria gelang es den Gästen nicht, die gut organisierte Abwehr der Gastgeber zu überwinden.
Die Nachspielzeit von vier Minuten brachte keine weiteren Tore oder nennenswerte Chancen mit sich. Als der Schlusspfiff ertönte, war der Jubel beim Wiener Sport-Club groß. Mit diesem knappen 1:0-Erfolg sicherte sich der Wiener Sport-Club wichtige drei Punkte. SC Wiener Viktoria hingegen verpasste die Gelegenheit, Punkte aus diesem Duell mitzunehmen, und musste sich mit der Niederlage abfinden.
David Krapf-Günther (Sektionsleiter WSC):
"Wir sind zufrieden mit dem Auftritt unserer Mannschaft heute. Dass das Tor so früh fällt, war natürlich ideal, aber es hat uns auch vor die Herausforderung gestellt, das Spiel über 90 Minuten konzentriert zu verteidigen. Die Jungs haben das hervorragend umgesetzt – unsere Defensive stand kompakt, wir haben gut kommuniziert und die Räume eng gemacht. Viktoria ist ein unangenehmer Gegner, der immer wieder versucht, Chancen zu kreieren, und wir wussten, dass wir jede Unachtsamkeit vermeiden müssen. Dass wir am Ende die drei Punkte behalten konnten, zeigt die Disziplin und den Charakter unserer Mannschaft. Wir können stolz auf diese Leistung sein, auch wenn wir wissen, dass wir im Offensivspiel noch Potenzial haben, um solche engen Partien künftig früher zu entscheiden."Rojgar Kadir (Co-Trainer Wiener Viktoria):
"Wir sind heute nicht gut ins Spiel gestartet und haben in den ersten 10 bis 20 Minuten nicht so agiert, wie wir uns das vorgestellt hatten. Der Gegner hat zudem anders gespielt, als wir es erwartet und vorbereitet hatten. Ab der 20. Minute haben wir jedoch zunehmend die Kontrolle übernommen und das Spiel immer mehr auf unsere Seite gezogen. Wir waren aggressiver, haben den Gegnern kaum Raum gelassen und insgesamt deutlich besser ins Spiel gefunden. Das Gegentor entstand nicht aus einer klaren hundertprozentigen Chance, während wir selbst vier oder fünf hochkarätige Möglichkeiten hatten. In der zweiten Halbzeit gehörte das Spiel dann komplett uns. Wir haben dem Gegner praktisch keinen Raum mehr gegeben, sehr wenig zugelassen und sind von Minute zu Minute spielerisch stärker geworden. Wir haben Druck aufgebaut, konnten aber letztlich das Entscheidende nicht erreichen: ein Tor zu erzielen. Das war heute das Einzige, was uns gefehlt hat. Die Mannschaft hat jedoch großen Charakter gezeigt und sich diese Leistung absolut verdient. Ohne Übertreibung hätten wir mindestens einen Punkt mitnehmen müssen. Umso enttäuschender ist es, dass wir am Ende mit leeren Händen nach Hause fahren. Trotzdem sind wir insgesamt sehr stolz auf die Jungs. Jeder hat alles gegeben, mit viel Leidenschaft und Einsatz gespielt und echten Charakter auf den Platz gebracht. Das erkennen wir voll an. Dennoch tut es weh, ein Spiel zu verlieren, in dem man mindestens ein Unentschieden verdient gehabt hätte. Die einzige Enttäuschung ist daher das Ergebnis – nicht die Leistung. Mit so einem Auftritt ohne Punkte dazustehen, ist schwer zu akzeptieren. Aus unserer Sicht war unsere Mannschaft heute klar stärker, und selbst der Gegner wird wissen, dass dieser Sieg für ihn glücklich zustande gekommen ist."
Wiener Sport-Club: Florian Steiger - Leonardo Ivkic, Marko Grubesic, Stefan Radulovic, Lucas Pfaffl, Patrick Ibrahim Touray - Nicholas Wunsch, Dominik Akrap, Mirza Berkovic (K) - Samuel Oppong, Darijo Pecirep Ersatzspieler: David Nöckler, Sami Vehabović, Marcel Griebus, Rocco Sutterlüty, Karim Ibrahim, Leon Aichinger Trainer: Stefan Rapp
Wiener Viktoria: Valerian Hüttner - Fränz Sinner, Philipp Knasmüllner, Adrian Koreimann, Matej Grgic - Arthur Vozenilek, Alexander Jovanovic, Janosch Barnabas Obertreis - Ali Sahintürk, Connor Dostal, Dominik Rotter (K) Ersatzspieler: Matthias Sadilek, Benedikt Martic, Mika Friz, Philipp Malicsek, Antonio Sokcevic, Tobias Messing Trainer: Anton Polster
Foto: Josef Parak