In einem mitreißenden Spiel der Regionalliga Ost trennten sich der SV Oberwart und der SV Donau mit einem 2:2-Unentschieden. Beide Teams lieferten sich ein spannendes Duell. Zweimal in Front, reichte es für die Burgenländer am Ende nur zu einem Punkt weil die nach wie vor ungeschlagenen Wiener spät in der Nachspielzeit nochmals zuschlugen und sich das Remis sicherten.
Schon früh in der Partie zeigte der SV Oberwart seine Entschlossenheit, das Spiel zu dominieren. Bereits in der 8. Minute erzielte Christoph Halper das Führungstor für die Gastgeber, indem er einen präzisen Pass in den Strafraum nutzte und den Ball geschickt im Netz platzierte. Dieser Treffer verlieh Oberwart zunächst Aufwind, doch die Antwort der Donau ließ nicht lange auf sich warten.
In der 15. Minute war es Miroslav Beljan vom SV Donau, der den Ausgleichstreffer erzielte. Mit einem kraftvollen Schuss überwältigte er die Defensive von Oberwart und stellte das Spiel wieder auf Gleichstand. Der SV Donau nutzte dabei geschickt die Windverhältnisse zu seinem Vorteil, indem hohe Bälle verstärkt nach vorne getragen wurden. Diese Phase des Spiels war von intensivem Druck beider Seiten geprägt, jedoch gelang es keiner Mannschaft, die Oberhand zu gewinnen, bis zur Halbzeit blieb es beim 1:1.
Nach dem Seitenwechsel setzte Oberwart erneut Akzente in der Offensive. In der 59. Minute war es Lukas Ried, der die Gastgeber mit einem weiteren Tor in Führung brachte. Mit einem präzisen Schuss aus dem Strafraum erhöhte er auf 2:1 für Oberwart, was die Hoffnung auf einen Heimsieg neu entfachte. Doch der SV Donau war nicht gewillt, sich geschlagen zu geben und drängte weiter auf den Ausgleich.
Die letzten Minuten des Spiels waren von Spannung und Nervenkitzel geprägt. Die Donau erhöhte den Druck und in der 90. Minute war es schließlich Luka Babic, der mit einem späten Tor den 2:2-Ausgleich erzielte. Sein Treffer war das Resultat einer engagierten Mannschaftsleistung, die bis zum Schluss an den Sieg glaubte.
Stimme zum Spiel:
Jürgen Halper (Trainer SV Donau):
„Wenn man so spät noch den Ausgleich erzielt, kann man am Ende natürlich zufrieden sein. In der ersten Halbzeit waren wir gut im Spiel und haben vieles ordentlich gemacht. Umso ärgerlicher war es, dass wir dann aus dem Nichts das Gegentor kassiert haben. Die Mannschaft hat aber gut reagiert und schnell die richtige Antwort gefunden. Es war insgesamt eine Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Vor dem zweiten Gegentor war der unnötige Ballverlust besonders bitter, weil wir uns das in dieser Situation selbst eingebrockt haben. Umso glücklicher sind wir natürlich über diesen späten Lucky Punch. Wieder ein Punkt, und im Frühjahr sind wir damit weiterhin ungeschlagen.“