Die Kremser SC hat in der 31. Runde der Regionalliga Ost ein echtes Ausrufezeichen gesetzt und TWL Elektra mit 5:1 klar besiegt. Vor allem nach der Pause präsentierten sich die Gastgeber in beeindruckender Verfassung und kombinierten sich phasenweise sehenswert zum deutlichen Heimerfolg. Mann des Abends war Jan-Sebastian Koppensteiner, der gleich drei Treffer erzielte. Durch den Sieg verdrängten die Kremser außerdem den SV Leobendorf vom zweiten Tabellenplatz.

Die Hausherren erwischten einen perfekten Start und gingen bereits in der sechsten Minute durch Koppensteiner mit 1:0 in Führung. In weiterer Folge blieb Krems zwar spielbestimmend, agierte vor der Pause in manchen Situationen jedoch etwas zu ungenau und traf nicht immer die richtigen Entscheidungen. Dadurch luden die Gastgeber die Wiener immer wieder zu Umschaltsituationen ein. Auch der Elfmeter zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich durch Amel Sacirovic in der 31. Minute entstand aus einer solchen Szene.
Die Antwort der Kremser ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Noch vor dem Seitenwechsel stellte erneut Koppensteiner mit seinem zweiten Treffer auf 2:1 (39.) und brachte sein Team damit wieder auf Kurs.
Nach der Pause präsentierten sich die Gastgeber dann deutlich konzentrierter und legten auch leistungstechnisch noch einmal zu. Krems kontrollierte die Partie nun klar und ließ dem Gegner kaum noch Luft zum Atmen. Marcel Pemmer erhöhte bereits in der 49. Minute auf 3:1 und sorgte damit früh für klare Verhältnisse. Spätestens jetzt war die Heimelf nicht mehr zu stoppen.
Die Wiener fanden kaum noch Zugriff auf das Spiel, während die Kremser ihre Offensivaktionen konsequent zu Ende spielten. Burak Yilmaz traf in der 67. Minute zum 4:1, ehe Koppensteiner nur wenig später seinen Hattrick perfekt machte und in der 71. Minute den Schlusspunkt zum 5:1 setzte.
Stimme zum Spiel:
Stefan Windl (Co-Trainer SG Kremser SC/Rehberg):