Der SC/ESV Parndorf hat am Freitagabend in der Regionalliga Ost keinerlei Zweifel an den Kräfteverhältnissen aufkommen lassen. Beim bereits fix abgestiegenen TWL Elektra feierten die Burgenländer einen klaren 5:0-Auswärtssieg und brachten die Partie schon früh in die gewünschte Richtung. Rein tabellarisch war das Duell im Vorfeld keine Begegnung auf Augenhöhe – und genau das spiegelte sich auch über die gesamten 90 Minuten wider. Durch die Niederlagen des Kremser SC und des SV Leobendorf kletterte die Mannschaft von Trainer Paul Hafner mit der Gala auf Tabellenplatz zwei. Parndorf liegt nun einen Punkt vor Krems und zwei Zähler vor Leobendorf.

Die Gäste machten vom Anpfiff weg deutlich, dass sie beim Schlusslicht keine Überraschung zulassen wollten. Bereits in der Anfangsphase ging Parndorf in Führung und setzte Elektra damit sofort unter Druck. Die Wiener fanden kaum in die Zweikämpfe, wirkten defensiv anfällig und hatten große Probleme mit dem Tempo und der Konsequenz der Gäste.
Parndorf kontrollierte Ball und Gegner nahezu nach Belieben, ließ defensiv nichts anbrennen und spielte seine Angriffe zielstrebig zu Ende. Noch vor der Pause schraubten die Burgenländer das Ergebnis auf 4:0 und sorgten damit schon früh für klare Verhältnisse. Elektra hatte dem spielerischen und körperlichen Aufwand der Gäste kaum etwas entgegenzusetzen.
Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich wenig am Spielgeschehen. Parndorf blieb tonangebend, agierte weiterhin konzentriert und ließ nie Zweifel daran aufkommen, wer den Platz als Sieger verlassen würde. Die Hafner-Elf verwaltete die komfortable Führung souverän, blieb offensiv aber weiterhin gefährlich.
Mit dem fünften Treffer Mitte der zweiten Halbzeit war der Schlusspunkt unter eine einseitige Begegnung gesetzt. Während Parndorf seine starke Form eindrucksvoll bestätigte und sich im Kampf um Rang zwei in eine ausgezeichnete Ausgangsposition brachte, wartet auf TWL Elektra nach dem bereits feststehenden Abstieg weiterhin ein schwieriger Saisonabschluss.