Der SV Leobendorf hat in der 11. Runde der Regionalliga Ost ein kräftiges Ausrufezeichen gesetzt. Gegen SR Donaufeld feierten die Gastgeber einen souveränen 3:0-Heimsieg und hatten dabei einen Mann, der den Unterschied gleich dreifach ausmachte: Felix Orgolitsch erzielte sämtliche Treffer der Partie und führte seine Mannschaft damit zum Erfolg. Die Begegnung war praktisch schon nach wenigen Minuten in eine klare Richtung gelenkt. Leobendorf erwischte einen Traumstart, nutzte die anfänglichen Unsicherheiten der Gäste eiskalt aus und stellte mit einem Doppelschlag früh auf 2:0. Donaufeld fand danach nur schwer in die Partie. Auch wenn die Gäste nach der Pause versuchten, eine Reaktion zu zeigen, blieb Leobendorf weitgehend Herr der Lage. Mit seinem dritten Treffer machte Orgolitsch schließlich alles klar.

Viel Anlaufzeit brauchten die Hausherren an diesem Nachmittag nicht. Bereits in der vierten Minute schlug Felix Orgolitsch erstmals zu und brachte Leobendorf mit 1:0 in Führung. Die Gastgeber waren sofort präsent, agierten zielstrebig und nutzten ihre erste große Gelegenheit konsequent.
Donaufeld hatte kaum Zeit, den frühen Rückschlag zu verarbeiten, da klingelte es bereits wieder. Nur zwei Minuten nach dem Führungstreffer war Orgolitsch erneut zur Stelle und erhöhte auf 2:0. Ein Auftakt, der den Hausherren natürlich in die Karten spielte und SR Donaufeld vor eine schwierige Aufgabe stellte.
Mit dem Zwei-Tore-Vorsprung im Rücken konnte Leobendorf das Spiel kontrollierter angehen. Die Gastgeber standen kompakt, arbeiteten konsequent gegen den Ball und ließen den Gästen nur wenig Raum, um gefährliche Angriffe aufzubauen. Donaufeld musste dagegen erst einmal einen Weg finden, den frühen Rückstand abzuschütteln.
Nach dem Seitenwechsel versuchte Donaufeld, mehr Initiative zu übernehmen und den Anschluss herzustellen. Doch Leobendorf blieb aufmerksam und ließ sich auch von den Bemühungen der Gäste nicht aus dem Konzept bringen.
In der 65. Minute folgte schließlich der nächste Nackenschlag für die Mannschaft von Josef Michorl. Wieder war es Orgolitsch, der zuschlug und mit seinem dritten Treffer des Tages auf 3:0 stellte. Damit war die Partie endgültig entschieden. Der Leobendorfer Angreifer krönte eine herausragende Vorstellung und avancierte mit seinem Dreierpack zum unumstrittenen Matchwinner.
Donaufeld versuchte zwar weiterhin, zumindest noch einen Treffer zu erzielen, fand gegen die gut organisierte Defensive der Hausherren aber kaum entscheidende Lösungen. Leobendorf spielte den Vorsprung souverän herunter und durfte am Ende über einen auch in dieser Höhe deutlichen Heimsieg jubeln.
Josef Michorl, Trainer von SR Donaufeld, musste nach dem deutlichen Rückschlag die richtigen Schlüsse aus dem Spiel ziehen:
„Wir sind natürlich enttäuscht, weil wir uns für dieses Spiel deutlich mehr vorgenommen hatten. Wenn du auswärts bereits nach vier Minuten in Rückstand gerätst und kurz darauf das zweite Tor kassierst, wird es gegen eine Mannschaft wie Leobendorf natürlich extrem schwierig. Wir haben uns damit selbst in eine Situation gebracht, in der wir dem Spiel von Anfang an hinterherlaufen mussten.“
„Gerade in der Anfangsphase haben wir nicht die nötige Stabilität auf den Platz gebracht. Leobendorf war sehr aggressiv, hat seine Chancen konsequent genutzt und uns für unsere Fehler sofort bestraft. Bei einem solchen Gegner darfst du dir diese Unkonzentriertheiten nicht erlauben. Nach dem 0:2 haben wir versucht, besser ins Spiel zu kommen und mehr Zugriff zu bekommen, aber es ist uns nicht gelungen, die Partie so zu gestalten, wie wir uns das vorgestellt hatten.“
„Wir wollten nach der Pause eine Reaktion zeigen und noch einmal herankommen. Dafür hätten wir aber mehr Durchschlagskraft in der Offensive gebraucht. Stattdessen bekommen wir das dritte Tor und damit war die Aufgabe endgültig noch schwieriger. Dass Orgolitsch an diesem Tag dreimal trifft, gehört natürlich auch zur Geschichte dieses Spiels. Wir haben es ihm zu leicht gemacht, in diese Situationen zu kommen.“
„Wir müssen die Niederlage jetzt ehrlich analysieren und dürfen die Dinge nicht schönreden. Es geht darum, aus solchen Spielen zu lernen und die richtigen Konsequenzen zu ziehen. Wir wissen, dass wir es besser können, aber das müssen wir auf dem Platz zeigen. Entscheidend ist jetzt, wie wir als Mannschaft auf dieses Ergebnis reagieren und in den nächsten Spielen auftreten.“
Mit dem 3:0-Erfolg setzt Leobendorf ein deutliches Zeichen in der Regionalliga Ost. Der frühe Doppelschlag nahm der Partie rasch die Spannung, ehe Orgolitsch mit seinem dritten Treffer endgültig den Schlusspunkt setzte. Die Gastgeber überzeugten mit Effizienz, defensiver Ordnung und einem Angreifer in Galaform.
Für Donaufeld hingegen war der Nachmittag ein Rückschlag. Vor allem der verschlafene Beginn machte es den Gästen schwer, eine passende Antwort zu finden. Trainer Michorl wird nun darauf setzen müssen, dass seine Mannschaft die richtigen Lehren zieht und rasch wieder in die Erfolgsspur zurückfindet.