Die SVG Reichenau ist Anfang Jänner in die Vorbereitung auf das Frühjahr 2026 in der Regionalliga West gestartet. Cheftrainer Gernot Glänzer und sein Team richten den Fokus vor allem auf die körperliche Fitness, um eine stabile Basis für den frühen Pflichtspielstart zu legen. Nach einer verletzungsgeplagten Hinrunde soll die Mannschaft im Frühjahr konstanter auftreten und tabellarisch zulegen. Nachfolgend alle Details im ligaportal.at Interview mit dem Coach von Reichenau.
Wir sind am 7. Jänner in die Vorbereitung gestartet. Unser Programm richtet sich natürlich nach dem frühen Beginn der Pflichtspiele. Wir spielen ja bereits am 7. oder 16. März im Tirol Cup gegen Imst – der genaue Termin steht noch nicht fest. Am letzten Jännerwochenende ist ein Mini-Turnier mit unserer zweiten Mannschaft und der SPG Silz/Mötz geplant. Zwei Testspiele haben wir bereits absolviert: eine 0:2-Niederlage gegen Brixen sowie einen 3:1-Erfolg gegen die AKA Tirol U18.
Im Zentrum steht klar die körperliche Fitness. Die Wintervorbereitung ist dafür die wichtigste Phase. Die Sommerpause ist sehr kurz, daher müssen wir hier besonders intensiv arbeiten. Zudem hoffen wir, dass alle Spieler bis zum Saisonstart gesund bleiben und jene, die im Herbst verletzt waren, möglichst rasch wieder voll ins Mannschaftstraining einsteigen können.
Marko Batinic ist vom ASKÖ SV Viktoria Marchtrenk zu uns gewechselt. Mit einigen weiteren Spielern – unter anderem Studenten aus Südtirol – laufen Gespräche, Konkretes ist aber noch nicht fixiert.
Grundsätzlich bleibt der Kader unverändert und wir sind in Summe sehr gut aufgestellt. Als Trainer wünscht man sich natürlich immer punktuelle Verstärkungen, aber es gibt keinen zwingenden Handlungsbedarf.
Verletzungen waren im Herbst leider ein großes Thema. Am Ende waren wir körperlich am Limit. Wir hoffen, dass möglichst viele Spieler schnell wieder fit werden, auch wenn es manchmal länger dauert als ursprünglich prognostiziert.
Nach dem internen Turnier folgen noch Tests gegen den SV Hall, die WSG Tirol Amateure sowie den SV Kematen.
Wir wollen besser abschneiden als im Herbst. Die Hinrunde war eine Achterbahnfahrt: gute Phasen, aber auch Rückschläge. Vor allem gegen Ende ging uns aufgrund der vielen Ausfälle etwas die Luft aus.
Wacker Innsbruck ist der klare Favorit auf den Titel.
Für uns ist das kein großes Thema, da die Wege nach Salzburg oder Vorarlberg von Innsbruck aus relativ ähnlich sind.
Keine Verletzungen in der Vorbereitung und dass jene Spieler, die im Herbst verletzt waren, möglichst bald wieder voll fit einsteigen können.