Nach dem Trainerwechsel im Winter beendeten die SCR Altach Juniors die Regionalliga-West-Saison 2025/26 auf Rang 15. Im Sommer wurde der Kader nochmals verjüngt, nun wollen die Bundesliga-Fohlen das Abstiegsgespenst möglichst rasch hinter sich lassen. Oberste Priorität hat dabei weiterhin die Entwicklung des blutjungen Personals.

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Im Winter übernahm Rene Fink das Traineramt von Bernhard Summer. In der anschließenden Frühjahrsmeisterschaft zeigte sich die zweite Altach-Garde deutlich verbessert. Auch wenn in der zweiten Saisonhälfte (15) letztlich nur drei Punkte mehr als im Herbst (12) heraussprangen, war eine positive Entwicklung erkennbar.
„Die Mannschaft hat etwas Zeit gebraucht. Je länger die Saison gedauert hat, desto stabiler und griffiger ist sie geworden“, bilanziert Fink. Trotz des 15. Tabellenplatzes, der in einer "normalen" Saison den Abstieg bedeutet hätte, zieht der Trainer ein positives Fazit: „Wir haben uns eine Basis erarbeitet, auf der wir in der kommenden Saison aufbauen können.“

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Apropos kommende Saison: Da werden die ohnehin blutjungen Altach Juniors noch einmal um eine Spur jünger. „Unser Altersdurchschnitt liegt aktuell bei 18 Jahren, in der vergangenen Saison lag er noch bei 19“, erklärt Fink. Die zahlreichen Zu- und Abgänge erschweren zwar die Arbeit des Coaches, seiner Vorfreude tut das aber keinen Abbruch. „Es ist eine spannende Mannschaft mit sehr viel Potenzial. Für mich ist das eine interessante Aufgabe, auch wenn wir noch viele Schritte machen müssen, um dorthin zu kommen, wo wir sein wollen“, sagt Fink.
Verabschieden mussten sich die Juniors unter anderem von Torjäger Dogukan Sismanlar, Torhüter Noah Ender sowie den Dauerbrennern Mike de Man, Keyan Yilmaz und Yannik Gruber. Erfreuliche Nachrichten gibt es hingegen von Adrian Vonbrül: Der 17-Jährige schaffte den Sprung von den Juniors in den Bundesliga-Kader.

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Die individuelle Entwicklung der Spieler wird auch in Zukunft das oberste Ziel der Altach Juniors bleiben. „Dass wir unsere Spieler für den nächsten Schritt interessant machen, ist uns wichtiger als ein bestimmter Tabellenplatz“, betont Fink. Ganz ohne sportliche Zielsetzung geht der Regionalligist allerdings nicht in die neue Saison. „Wir wollen so schnell wie möglich nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben“, stellt Fink klar.
Die Mission Klassenerhalt beginnt mit drei Duellen gegen Aufsteiger. Zum Auftakt gastieren die Juniors in Wolfurt, anschließend sind St. Johann/T. und auswärts Lochau die Gegner. „Ich erwarte drei Spiele auf Augenhöhe, in denen keine Mannschaft klar zu favorisieren ist. Wir müssen uns als Team erst finden, während sich die Aufsteiger an das höhere Niveau der Liga gewöhnen müssen“, sagt Fink.
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| Ziel: schnellstmöglich mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben, Spieler individuell entwickeln |
| Zugänge: Armin Sehic, Colin Algner (beide Vaduz II/Liechtenstein), Tobias Wegscheider (Wolfurt), Linus Winsauer (Hohenems), Samuel Selke (Illertissen U19/Deutschland), Nico Helbock (Illertissen/Deutschland), Raphael Schweizer (AKA Vorarlberg U18), Inas Susic (St. Gallen U19/Schweiz) |
| Abgänge: Dogukan Sismanlar, Merd Zorlu (beide Götzis), Mike de Man (Widnau/Schweiz), Yannik Gruber (Hohenems), Noah Ender (Koblach), Keyan Yilmaz (Feldkirch), Luca Kronberger (neuer Verein unbekannt), Adrian Vonbrül (Altach), Salih Muslioski (Diepoldsau/Schweiz), Adnel Mahic (FC Lustenau) |