Regionalliga West

Game over für Bischofshofen in der Regionalliga – Salzburg-Ligist profitiert

Die Premieren-Saison in der Regionalliga Nord wird ohne den Bischofshofen Sportklub 1933 über die Bühne gehen. Das hat der Salzburger Fußballverband am Dienstag entschieden. Damit steigt in der Salzburger Liga auch der Tabellendritte auf – mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit der SV Bürmoos.


Foto: Alexander Matzka

 

Bischofshofen erhält keine Zulassung für neue Nordliga

Um den vom möglichen Auf- oder Abstieg betroffenen Vereinen frühzeitig Planungssicherheit zu verschaffen, traf der Salzburger Fußballverband am Dienstag eine weitreichende Entscheidung: Bischofshofen bekommt keine Zulassung für die neue Nordliga.

Der Verein aus dem Pongau hatte zuletzt intensiv nach einer geeigneten Heimstätte gesucht und dem Verband zwei mögliche Spielorte vorgeschlagen – den Sportplatz in Bischofshofen sowie das Sportzentrum Nord in Liefering. Zusätzlich wurde für die Variante in Liefering eine Spielgemeinschaft mit dem dort beheimateten FC Fortuna Salzburg beantragt.

Allerdings bestehen bei beiden Optionen Probleme: In Bischofshofen übernimmt ab 1. Juli der Skiklub die Anlage, während das Sportzentrum Nord lediglich für Spiele der 2. Klasse ausgelegt und damit nicht regionalligatauglich ist.

 

Bürmoos vor Aufstieg

Nach dem Regionalliga-Aus von Bischofshofen steht nun fest, dass auch der Drittplatzierte der Salzburger Liga in die neue Nordliga aufsteigen wird. Aktuell deutet alles darauf hin, dass Bürmoos dieses Ticket lösen wird.

Drei Runden vor Saisonende liegt der Klub aus dem Flachgau sieben Punkte vor dem viertplatzierten Bramberg und hat damit beste Chancen auf den Aufstieg. Bereits Anfang des Monats hatte sich der Verein im Rahmen einer internen Sitzung grundsätzlich für den möglichen Schritt in die Nordliga ausgesprochen.

„Die Mannschaft und das Trainerteam wollen das unbedingt. Aber uns ist bewusst, dass der Sprung von der Salzburger Liga in die Regionalliga sehr groß ist“, erklärte Obmann Robert Eckschlager.