Lange sah es im Bruno-Pezzey-Stadion nach einer Punkteteilung aus, doch dann schlug die SVG Reichenau in der Nachspielzeit eiskalt zu. Nach frühem Rückstand und dem schnellen Ausgleich wurden die Innsbrucker erst nach der Pause besser und belohnten sich in der 93. Minute durch Ömer Köken mit dem späten 2:1-Sieg beim Aufsteiger SV typico Lochau.

Foto: SVG Reichenau
Die 150 Besucher im Bruno-Pezzey-Stadion wurden Augenzeugen eines munteren Hin und Hers. Die Tore ließen nicht lange auf sich warten. Schon in der fünften Minute ging Aufsteiger Lochau durch Tarkan Parlak in Führung, in Minute 12 glich Reichenaus Jakob Singer das Duell wieder aus.
„In der ersten Halbzeit war Lochau um eine Spur besser. Vor allem bei ihren hohen Bällen hinter die Abwehr haben wir oft geschlafen“, analysierte Reichenau-Trainer Gernot Glänzer.
Nach dem Pausentratsch präsentierten sich die Tiroler deutlich verbessert und auch gefährlicher. „Zweimal sind wir alleine auf das Tor zugelaufen, einmal hat Lochau auf der Linie gerettet“, zählte Glänzer die besten Möglichkeiten seiner Truppe auf. Lange deutete dennoch alles auf eine Punkteteilung hin.
Doch in der dritten Minute der Nachspielzeit hatten die Gäste noch einen Trumpf im Ärmel: Ömer Köken sorgte mit seinem späten Treffer für die Entscheidung und stieß damit das Tor zum Sieg weit auf. „Wenn du in der 93. Minute den Siegtreffer erzielst, ist es natürlich glücklich. Unverdient war’s aber nicht“, befand Glänzer. Starker Rückhalt: Keeper Emanuel Ponholzer kitzelte einen Strafstoß der Lochauer heraus.
👑 Die Besten bei Reichenau: Wöber, Singer, Ponholzer