Spielberichte

Drei Punkte, aber eine Verletzung: Hohenems-Sieg in Lauterach mit bitterem Beigeschmack

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Der VfB Hohenems hat die passende Antwort auf den letztwöchigen Derby-Umfaller gegen Röthis gegeben. Die Steinböcke setzten sich am Samstag im Lauteracher Bruno-Pezzey-Stadion souverän mit 3:1 durch und ließen dabei nur wenig anbrennen. Einziger Wermutstropfen beim verdienten Auswärtssieg war die mögliche Knieverletzung von Mert Can Ünal.

 
Foto: VfB Hohenems

 

Wiedergutmachung geglückt

Nach der überraschenden Derbypleite gegen Röthis hatte sich Hohenems-Trainer Werner Grabherr eine Reaktion seiner Steinböcke erhofft. Und diese gab's. "Ein verdienter und letztlich ungefährdeter Sieg", befand Grabherr den Auftritt der Seinen im Lauteracher Bruno-Pezzey-Stadion.

 

Hohenems mit Blitz-Doppelschlag

Vor 350 Zuschauern ließ Hohenems von Beginn an nichts anbrennen. „Wir haben wenig zugelassen und das Spiel mit einem Doppelschlag in die gewünschte Richtung gelenkt“, schilderte Grabherr. Rund um die Halbstundenmarke wurden die heimischen Lauteracher ganz schön überrumpelt, als zwischen Liam Tripps 0:1 (28.) und Luka Ancevskis 0:2 (31.) gerade einmal drei Minuten lagen.

 

Ünal-Verletzung trübt vollen Erfolg

Als Noel Gunz kurz nach Wiederbeginn sogar auf 0:3 stellte, war für Grabherr klar: „Damit war der Deckel drauf.“ In den letzten zehn Minuten musste der Hohenemser Coach allerdings noch zwei Nackenschläge hinnehmen. Zunächst verhinderte Djamel Yachir mit seinem Treffer in der 81. Minute den Emser Zu-Null-Sieg. Kurz darauf erwischte es Antreiber Mert Can Ünal bei einem unglücklichen Zusammenprall. „Ihn hat es dabei am Knie erwischt. Jetzt müssen wir auf die Diagnose warten. Wir hoffen, dass die Bänder gehalten haben“, erklärte Grabherr, für den die Verletzung der „einzige Wermutstropfen“ an einem ansonsten gelungenen Auftritt war.

 

 

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