Zwischen Aufatmen und Aufbruchsstimmung: Nach dem 3:1-Heimsieg von SV DSV Road Kallham gegen ASKÖ Oberbank Ampflwang in der 1. Klasse Mitte-West hob Trainer Werner Kaser die gelungene Reaktion auf den frühen Druck des Gegners, präzise Umstellungen und die klare Kontrolle im weiteren Verlauf hervor. Die Atmosphäre war geprägt von Teamgeist und Biss – sinnbildlich jene Szene in Minute 92, als seine Elf nach einem 30-Meter-Sprint an der Grundlinie noch einen Freistoß erzwang. „Positiv stimmen mich vor allem die Moral der Mannschaft, der Einsatz und die Bereitschaft Anweisungen umzusetzen“, betonte Kaser.

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Der Beginn gehörte Ampflwang, doch Kaser schildert, wie seine Mannschaft das Geschehen drehte und immer dominanter wurde: „Es war zunächst ausgeglichen mit Vorteilen in den ersten 20 Minuten für Ampflwang. Im Laufe des Spiels bekamen wir mehr Zugriff, die Zuordnung passte besser und gegen Ende der ersten Halbzeit hatten wir die Oberhand.“ Folgerichtig ging Kallham in Minute 36 durch Christian Pühringer mit 1:0 in Führung.
Nach der Pause kam der SV druckvoll zurück, der Gegner hatte immer weniger Spielanteile, war aber immer wieder sehr gefährlich, vor allem bei Ecken – das 2:0 (77., Christian Pühringer) und 3:0 (87., Péter Hanzli) waren die logische Konsequenz. Der späte Anschlusstreffer zum 3:1 (90., Julian Lederbauer) änderte am verdienten Sieg nichts mehr. Zentral dafür waren taktische Korrekturen und klare Aufgabenverteilungen: „Am Anfang passte die Zuteilung nicht. Mit zwei, drei Umstellungen haben wir angepasst, ab da wurde die taktische Ausrichtung konsequent umgesetzt.“ Den auffälligsten Offensivmann der Gäste Becirevic nahm seine Elf weitgehend aus dem Spiel; zudem verortete Kaser sein Team über 90 Minuten mit mehr Ballbesitz.
In der Anfangsphase musste Kallham zwei heikle Szenen überstehen, ehe das Chancenverhältnis kippte. „Danach waren wir präsenter. Über das ganze Spiel gesehen hatten wir mehr zwingende Möglichkeiten“, so Kaser. Sein Team setzte diese Überlegenheit auch körperlich durch: „Es war ein faires, körperliches und schnelles Spiel – in den entscheidenden Situationen waren wir physisch präsenter.“ Die Effizienz vor dem Tor passte ins Bild: In Minute 36 brachte Christian Pühringer Kallham mit 1:0 in Front, derselbe legte in der 77. zum 2:0 nach. Péter Hanzli stellte in der 87. auf 3:0, ehe Julian Lederbauer in der 90. für Ampflwang zum 3:1-Endstand verkürzte.
Für seine eigene Mannschaft fand der Trainer deutliche Worte der Anerkennung: ein Totallob für Kampfgeist, sauberes Passspiel und die disziplinierte Umsetzung des Plans. „Die Moral und das Einsatzverhalten stimmen mich positiv“, sagte Kaser und verwies als Beleg auf die Szene in der 92. Minute, als sein Team an der Grundlinie des Gegners nach einem 30-Meter-Sprint noch einen Freistoß herausholte. Gleichzeitig bleibt der Coach fordernd: Taktik, Passspiel und interne Kommunikation sollen weiter geschärft werden.