Im Duell der 1. Klasse Mitte-West erwischte ASKÖ Oberbank Ampflwang einen rabenschwarzen Abend: Gegen SV Fenastra Krenglbach setzte es ein deutliches 2:8. Nach einem frühen 0:3 kamen die Hausherren bis zur Pause noch einmal auf 2:3 heran, brachen nach dem vierten Gegentor aber ein. Eine späte Rote und weitere Fehler öffneten den Gästen die Tür, die am Ende eiskalt nachlegten. Sektionsleiter Peter Haider sprach von selbst verschuldeten Gegentreffern und einem bitteren Rückschlag.

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Krenglbach sorgte früh für eine kalte Dusche und führte nach 25 Minuten bereits 3:0: Petar Rajic traf in Minute 17 zum 0:1, Paul Breuer legte drei Minuten später nach, ehe Bernhard Steiner das Resultat auf 0:3 stellte. Ampflwang wackelte, gab sich aber nicht auf. Robin Schmidt stellte nur zwei Minuten nach dem dritten Gegentreffer auf 1:3. In der 38. Minute fiel sogar das 2:3, ein Eigentor von Julian Mairbäurl brachte die Hausherren endgültig zurück ins Spiel. Zur Pause stand es 2:3, die Partie war wieder offen. Peter Haider ordnete diese erste halbe Stunde deutlich ein: "Das war das schlechteste Spiel, das wir machen können. Wir sind schnell 0:3 in Rückstand geraten – selbstverschuldete Tore." Gleichzeitig hielt er fest, dass sich seine Mannschaft noch einmal aufgebäumt habe: "Positiv war nur, dass wir nach dem 0:3 nicht aufgegeben haben und auf 2:3 herangekommen sind."
Nach dem Seitenwechsel hoffte Ampflwang auf die Wende, doch Krenglbach setzte den nächsten Stich. In der 55. Minute traf erneut Petar Rajic zum 2:4. Für Haider war das die Schlüsselstelle: "Der Knackpunkt war das 4:2 nach einem Abspielfehler im Mittelfeld bei uns." Danach fehlte den Gastgebern der Halt. In der 74. Minute sah Paul Niklas Hemetsberger Rot. Praktisch im Gegenzug erhöhte Christoph Böhm auf 2:5 (75.). In der Schlussphase nutzten die Gäste ihren Lauf eiskalt: Jakub Dranga schnürte binnen drei Minuten einen Doppelpack (84., 87.), Elias Weber setzte in Minute 89 den Endpunkt zum 2:8. Haider sprach von einer entscheidenden Unterzahlphase: "Nach der Roten hatten wir keine Gegenwehr mehr." Dass Krenglbach in dieser Phase mehrere Torschützen stellte, unterstrich die Konsequenz der Gäste im Abschluss.
Sektionsleiter Peter Haider nahm seine Mannschaft nach dem Abpfiff in die Pflicht. Auf die Frage, was gefehlt habe, antwortete er ohne Umschweife: "Ich glaube, der Kampfgeist." Positives wollte er an diesem Abend keines hervorheben: "Nein, positiv möchte ich da nichts hervorheben." Den Gegner bewertete er nüchtern: "Die selbstverschuldeten Tore haben Krenglbach stark gemacht." Auch zum Schiedsrichter fand er Worte, blieb dabei kurz: "Der Schiedsrichter war aus meiner Sicht nicht der Beste." Die Rote Karte sah er "vielleicht überzogen", ließ das Thema aber bewusst nicht größer werden. In der Tabelle liegt Krenglbach mit 24 Punkten auf Rang zehn, Ampflwang hält bei 16 Zählern und rangiert auf Platz 13.