Am gestrigen Sonntagabend empfing der SV Pichler Automobile Steyregg die zum Rückspiel der Auto Günther Relegation 2026. Nach dem klaren 5:1-Auswärtserfolg im Hinspiel hatten die Steyregger beste Voraussetzungen geschaffen, um den Aufstieg perfekt zu machen. Vor heimischer Kulisse ließ die Mannschaft von Trainer Thomas Steindl auch im Rückspiel nichts anbrennen, setzte sich mit 3:0 durch und machte damit den Sprung in die 1. Klasse endgültig fix.
Nach der klaren Niederlage am Donnerstag zeigten die Gäste ein anderes Gesicht und kamen zunächst gut in die Partie, konnten aus ihren Möglichkeiten jedoch kein Kapital schlagen. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase übernahm Steyregg zunehmend die Kontrolle und ging in der 20. Minute in Führung. Nach einem Freistoß brachte Felix Frühwirth die Hereingabe per Kopf zum 1:0 im Tor unter. Bis zur Pause blieb Steyregg die gefährlichere Mannschaft, während Neue Heimat zwar immer wieder nach vorne kam, aber nur selten für echte Torgefahr sorgen konnte.
Kurz nach Wiederbeginn gerieten die Gäste zusätzlich unter Druck. Kelvin Osayangbon Ekhator, der erst zur Halbzeit eingewechselt worden war, sah in der 46. Minute nach einem Foulspiel direkt die Rote Karte. Trotz Unterzahl versuchte die SPG Neue Heimat weiterhin dagegenzuhalten und kam auch noch zu einzelnen Offensivaktionen. Steyregg nutzte die numerische Überlegenheit jedoch zunehmend aus und erhöhte in der 77. Minute durch Jonas Krennmayr auf 2:0. In der Schlussphase sorgte Christoph Arthur Grossschartner endgültig für die Entscheidung. Nach einem Foul im Strafraum verwandelte er in der 89. Minute einen Elfmeter zum 3:0-Endstand. Bei sommerlichen Temperaturen entwickelte sich eine intensive Partie mit vielen langen Bällen und Umschaltmomenten, in der sich Steyregg vor allem nach der Pause Vorteile erarbeitete und den Vorsprung konsequent ausbaute. Der Heimsieg fiel letztlich verdient aus, auch wenn das Endergebnis den Spielverlauf etwas deutlicher widerspiegelt, als es die Begegnung über weite Strecken war.
„Der Gegner ist gestern gut in die Partie gestartet, wir haben aber immer besser ins Spiel gefunden und uns im Verlauf der ersten Halbzeit einige gute Möglichkeiten erarbeitet. Nach der Führung durch Felix Frühwirth hatten wir das Spiel weitgehend unter Kontrolle, auch wenn wir weitere Chancen ungenutzt ließen. Nach der Roten Karte kurz nach der Pause hat sich die Partie natürlich verändert. Trotz Überzahl hat unser Gegner weiterhin alles versucht und sich noch einige Torchancen erarbeitet. Das Ergebnis fällt vielleicht etwas zu hoch aus, insgesamt war unser Sieg aber verdient. Besonders freut es mich für Christoph Grossschartner, der mit seinem Treffer den Schlusspunkt gesetzt hat. Wir sind sehr froh über den Aufstieg und stolz auf die Leistung der gesamten Mannschaft.“