In der 1. Klasse Mitte ordnete Trainer Rene Gansterer den Heimsieg seines SV Franckviertel Linz gegen den ASK St. Valentin 1b als hochverdient ein. Vor allem nach der Pause ließ seine Mannschaft den Ball laufen und erspielte sich zahlreiche Chancen; mit der Effizienz war er allerdings nicht restlos zufrieden. Den größeren Ballbesitz verortete er klar bei seinem Team, die Gäste überzeugten mit disziplinierter Defensive. Ausfälle oder Blessuren gab es keine.

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Nach dem 0:0 zur Halbzeit kippte die Partie mit zunehmender Spielzeit deutlich in Richtung Franckviertel. Gansterer betonte: „In der zweiten Halbzeit haben wir den Ball gut laufen lassen und dadurch viele Chancen kreiert.“ Der Lohn folgte kurz nach der Stunde: Farid Musah traf in der 65. Minute zum 1:0, Yorro Baldeh legte in der 69. Minute nach und stellte auf 2:0.
Trotz klarer Dominanz verband der Coach sein Lob mit einer Erwartung: Angesichts der vielen Möglichkeiten war die Chancenauswertung aus seiner Sicht ausbaufähig. Die Marschroute – Ballsicherheit, Tempo und Präzision – passte, doch aufgrund der Überlegenheit wäre mehr als das 2:0 möglich gewesen.
Gleichzeitig würdigte Gansterer die Gäste: „St. Valentin hat gut dagegengehalten und sehr ordentlich verteidigt.“ Einzelne Spieler wollte er nicht herausheben: „Ich möchte keinen herausheben; wir haben in der zweiten Halbzeit als Kollektiv besser gearbeitet und uns viele Chancen erspielt.“ Die Ballbesitzvorteile lagen nach seiner Beobachtung klar beim SV Franckviertel Linz.