Spielberichte

DSG Union Pichling – Trainer Mario Schiffmann: 4:3 in Leonding – „Wir liegen voll im Plan“

Union Leonding
Union Pichling

Zwischen Union Leonding und DSG Union Pichling in der 1. Klasse Mitte entwickelte sich ein intensives Duell, geprägt von Stimmungswechseln, Mut und Nervenstärke. Pichlings Trainer Mario Schiffmann sprach von einem engen Spiel, in dem seine Mannschaft nach frühem Rückstand zurückkam, phasenweise dominierte und am Ende in turbulenten Schlussminuten den entscheidenden Punch setzte – getragen von Moral, starken Paraden und einer Portion Glück. „Wir haben aus den ersten vier Spielen zehn Punkte geholt, das ist für uns absolut in Ordnung. Wir liegen voll im Plan“, ordnete Schiffmann ein.

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Früher Rückstand, späte Nerven – ein Spiel in Wellen

Sein Team erwischte die deutlich bessere Anfangsphase, geriet jedoch nach einer halben Stunde in Rückstand: Ademir Serdarevic stellte in der 29. Minute aus Pichlinger Sicht auf 0:1. Kurz darauf wackelte Pichling, doch der Schlussmann parierte die nächste Großchance der Hausherren – „Unser Tormann hat eine richtig starke Leistung gebracht.“ Der Ausgleich fiel kurz vor der Pause und „eher glücklich“: Yunus Ural traf in der 44. Minute zum 1:1. Nach Wiederbeginn drehte DSG Union Pichling auf: Julian Henebichler stellte in der 52. Minute auf 2:1, Alexander Walter erhöhte in der 56. auf 3:1. Leonding antwortete mit Moral – Toni Mandir verkürzte in der 66. Minute auf 3:2, ehe Serdarevic in der 81. zum 3:3 ausglich. Unmittelbar danach sah Trainer Mario Schiffmann die Rote Karte – die Mannschaft blieb dabei vollzählig am Platz. Die Entscheidung fiel spät und nervenstark: Henebichler verwandelte in der 85. Minute einen Elfmeter zum 4:3. 

Ausgeglichenheit, Zweikämpfe und Ballbesitzphasen

Schiffmann ordnete das Chancenverhältnis als weitgehend pari ein: Beide Teams erspielten sich mehrere Möglichkeiten, ließen aber einiges liegen. In Sachen Spielkontrolle sah er Wellenbewegungen: In den ersten zwanzig bis fünfundzwanzig Minuten hatte Pichling klar mehr Ballbesitz, zur Mitte der ersten Hälfte glich sich die Partie aus. Nach dem 3:1 verzeichneten die Gäste erneut mehr Kontrolle, ehe Leonding in der Schlussphase drückte und zurückkam. „Das war auf Augenhöhe. Beide Mannschaften wollten unbedingt gewinnen und haben viel investiert – ein sehr enges, kampfbetontes Spiel“, so der Trainer.

Plan, Umsetzung und Perspektive

Inhaltlich sah Schiffmann viele Bausteine bestätigt: Zu Beginn habe seine Mannschaft den Plan sehr gut umgesetzt und spielerisch Lösungen gefunden; mit dem 0:1 sei der Faden kurz gerissen, in Halbzeit zwei aber phasenweise wieder aufgenommen worden. Aus den ersten vier Spielen nimmt Pichling zehn Punkte mit – „voll im Plan“. Der Blick nach vorn bleibt klar: nie aufgeben, den Plan durchziehen, an die eigene Stärke glauben – „dann kommt der Rest von alleine“.

1. Klasse Mitte: U. Leonding : Pichling - 3:4 (1:1)

  • 85
    Julian Henebichler 3:4
  • 81
    Ademir Serdarevic 3:3
  • 66
    Toni Mandir 2:3
  • 56
    Alexander Walter 1:3
  • 52
    Julian Henebichler 1:2
  • 44
    Yunus Ural 1:1
  • 29
    Ademir Serdarevic 1:0