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ATSV VLAD St. Martin/Traun gewinnt 2:0 – Gerhard Mittermayr: „Top drei sind das Ziel“

ATSV St. Martin/Traun
Dionysen/Traun

Im Duell der 1. Klasse Mitte zwischen dem ATSV VLAD St. Martin/Traun und ASKÖ Dionysen/Traun setzten sich die Gastgeber mit 2:0 durch. Trainer Gerhard Mittermayr sprach von einer Partie auf Augenhöhe, in der am Ende die Effizienz den Ausschlag gab. Zugleich forderte er mehr Konsequenz im Training und unterstrich den klaren Kurs für die nächsten Wochen: Top drei als Ziel – mit maximaler Entschlossenheit.

Mehrere Fußbälle in einem Netz und Aufwärmleibchen

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Frühe Führung, Kontrolle – und ein vergebener Elfer

St. Martin legte den Grundstein früh: In der 16. Minute vollendete Emircan Gül nach einem Corner flach ins Eck zum 1:0. Kurz vor der Pause erhöhte Alban Kelmendi in Minute 39 mit einem satten Distanzschuss, der sich über den Keeper an die Unterkante der Latte senkte, auf 2:0 – zugleich der Pausenstand. Nach Wiederbeginn bot sich um die 68. Minute die Chance zur Vorentscheidung, doch ein Strafstoß für St. Martin blieb ungenutzt. Mittermayr bilanzierte: „Aufgrund der Chancenauswertung ist das 2:0 verdient – wir haben ja sogar noch einen Elfer vergeben.“

Gleichgewicht im Spiel – Stabilität hinten

Über weite Strecken war es ein offenes Duell mit leichten Pendelbewegungen im Ballbesitz: Dionysen hatte phasenweise sogar mehr Spielanteile, insgesamt blieb das Match jedoch ausgeglichen. Der Gegner überzeugte vor allem mit einem starken Tormann. Den Schlüssel legte St. Martin in der Defensive: eine wachsame Viererkette, gut abgeschirmt von zwei Sechsern. „Wir haben heuer schon viermal zu null gespielt – das zeichnet unsere Abwehr aus“, so Mittermayr. Allen voran Marko Perac agierte als Fels in der Brandung, sein Nebenmann im Zentrum stand ihm in nichts nach.

Offensive Hausaufgaben, schmaler Kader, klares Ziel

Mittermayr trennte Lob und Arbeitsauftrag deutlich: Defensiv sei man sehr stabil, im Offensivspiel gebe es noch Luft nach oben – daran wolle man in den kommenden Wochen arbeiten. Personell fehlen derzeit wichtige Kräfte: Unter anderem sind Daniel Stollnberger und Albin Kelmendi nicht dabei, wodurch der Kader schmal ausfällt. Umso mehr rückt die Woche in den Fokus: „Wir müssen ordentlich trainieren, pünktlich sein und uns voll auf die letzten Spiele konzentrieren.“ Das Ziel formuliert der Coach unmissverständlich: die Top drei – mit der nötigen Konsequenz aller Beteiligten.

1. Klasse Mitte: ATSV St. Martin/Traun : Dionysen/Traun - 2:0 (2:0)

  • 39
    Alban Kelmendi 2:0
  • 16
    Emircan Gül 1:0