Ein enges 1:0 für die SPG Wilhering/Mühlbach gegen den ASKÖ Sparkasse Eferding/Fraham in der 1. Klasse Mitte: Nach einer torlosen ersten Hälfte entschied in Minute 71 Leo Stelzer die intensive Partie – vorbereitet von einem weiten Ball seines Bruders Jannik. Trainer Alexander Oppolzer sprach von einem hart erarbeiteten Sieg: "Am Ende ein bisschen glücklich, aber nicht unverdient." Für Wilhering/Mühlbach war es der dritte volle Erfolg in Serie, und der Coach sieht seine Elf nach dem Sieg "auf einem sehr guten Weg".

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay
Vom Anpfiff weg war es das erwartete Duell auf Augenhöhe, mit scharfen Zweikämpfen und vielen zweiten Bällen. Alexander Oppolzer brachte es rasch auf den Punkt: "Es war ein typisches Spiel, sehr intensiv, sehr viele Zweikämpfe, sehr viel Kampf um den zweiten Ball, mit Chancen auf beiden Seiten." Zur Pause stand es 0:0, obwohl Wilhering/Mühlbach aus Sicht des Trainers vor dem Seitenwechsel durchaus die Möglichkeit zur Führung hatte. "In der ersten Halbzeit müssen wir ein, zwei Tore machen. Der gegnerische Tormann hat sehr gut reagiert", ärgerte sich Oppolzer über die ausgelassenen Gelegenheiten. Nach Wiederbeginn blieb das Spiel eng, ehe in der 71. Minute der entscheidende Moment kam: "Es war ein richtig guter langer Ball von Jannik Stelzer auf seinen Bruder Leo, der den Ball unglaublich gut annahm und ihn zum Glück im Tor unterbrachte." Das 1:0 hielt bis zum Schluss.
Im Vorfeld hatte Wilhering/Mühlbach vor allem die Stärke des Gegners bei ruhenden Bällen auf dem Zettel. "Wir haben gewusst, dass es ein intensives Spiel wird und dass Standards sehr entscheidend sein können. Eferding-Fraham ist über Standardsituationen und außen richtig stark", erklärte Oppolzer. Umso mehr freute ihn, dass seine Mannschaft genau dort stabil blieb: "Das haben wir sehr gut wegverteidigt." Den eigenen Matchplan umriss der Coach klar: "Wir haben gewusst, dass wir im Umschaltspiel zu unserer Chance kommen." Zentral dafür war die Bereitschaft, sich in jeden Zweikampf zu werfen. "Richtig gut war, dass wir von Anfang an den Kampf angenommen haben, von der ersten Sekunde an präsent waren, die Zweikämpfe angenommen und die zweiten Bälle gut gespielt haben." Und den Gegner würdigte er ausdrücklich: "Eferding-Fraham ist eine sehr gute Mannschaft, die über das Kollektiv kommt und sehr gefährliche Spieler hat."
Neben den taktischen Nuancen sprach Oppolzer auch die Leitung an – ohne Vorwurf, eher als Randnotiz zu einem robusten Unterhausspiel. "Der Schiedsrichter ist seiner Linie treu geblieben und hat das Spiel sehr hart führen lassen", sagte er, und ergänzte anerkennend: "Man konnte sich darauf einstellen, beide Mannschaften konnten sich gut darauf einstellen." Sportlich nimmt Wilhering/Mühlbach viel Positives mit. "Jetzt haben wir drei Siege in Folge. Ich bin sehr, sehr zufrieden. Wir verteidigen hinten raus richtig gut", so der Trainer. Einen Auftrag für die nächsten Wochen gibt es dennoch: "Die Chancenverwertung hätte vielleicht ein bisschen besser sein können." Mit dem Heimsieg sammelte Wilhering/Mühlbach wichtige Punkte im Tabellenmittelfeld – und Oppolzer blickt nach vorne: "Wir sind auf einem sehr guten Weg."