In der 1. Klasse Mitte hat die SPG Stahl Linz FC / Ebelsberg am Donnerstag ihre Heimpartie gegen ASKÖ Dionysen/Traun nach 0:1-Pausenrückstand noch mit 3:1 für sich entschieden. Nach dem Rückstand kurz vor der Pause glich Cosmin-Alexandru Saizu aus, ehe Wahid Ahmadi mit einem Doppelpack zuschlug. Co-Trainer Gökhan Mahsenoglu sprach von einem verdienten Comeback seines Teams und hob die Qualität sowie die Breite des Kaders hervor.

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Die Geschichte der ersten Halbzeit ist schnell erzählt, aber sie erklärt vieles. Ebelsberg kam schwer in die Partie, wirkte in den Abläufen nicht so klar wie gewohnt und lag zur Pause 0:1 hinten. „In der ersten Halbzeit haben wir uns schwergetan“, sagte Co-Trainer Gökhan Mahsenoglu und führte mehrere Gründe an: „Wir hatten einige Ausfälle und mussten auf Positionen umstellen, aber unser Kader ist breit und jeder kann spielen.“ In diese Phase passte auch der Führungstreffer der Gäste: In Minute 41 traf Garman Amer für Dionysen/Traun zur 1:0-Pausenführung. Mahsenoglu nahm seine Mannschaft da bewusst in die Pflicht, ohne Ausreden zu suchen: „Nachdem wir nach dem letzten Spiel keine Titelchance mehr hatten, war es in der ersten Halbzeit schwer, die richtige Motivation zu finden.“ Die Aufgabe war damit klar: Antworten, und zwar nach dem Wechsel.
Genau diese Antwort kam unmittelbar nach der Pause. In der 53. Minute stellte Cosmin-Alexandru Saizu auf 1:1 und gab seiner Mannschaft die Richtung vor. „Der Ausgleich war die Eröffnung zum Sieg. Wir wussten: Machen wir das 1:1, fallen auch der zweite und der dritte“, erklärte Mahsenoglu. Ebelsberg blieb am Drücker, gewann die Mehrzahl der Zweikämpfe und spielte zielstrebiger in die Tiefe. In der 68. Minute drehte Wahid Ahmadi das Match mit dem 2:1, in der Nachspielzeit (90+1) legte der Offensivmann den dritten Treffer zum 3:1 nach – ein Doppelpack, der die Sache entschied. „Wir haben nie aufgegeben“, betonte Mahsenoglu. Auf die Frage nach dem ausschlaggebenden Unterschied war seine Antwort deutlich: „Eindeutig die Qualität der Spieler.“ Und diese Qualität sieht er ligaweit an der Spitze: „Wir sind qualitativ eine der stärksten Mannschaften der Liga – das hat man nach der Pause gesehen.“
Bei aller Freude ließ Mahsenoglu den Gegner nicht unerwähnt. „Dionysen war sehr motiviert und zuletzt einen guten Trend gehabt“, sagte der Co-Trainer anerkennend. Auch das Drumherum passte: „Es war eine ganz faire Partie, der Schiedsrichter hat seine Aufgabe gut gemacht.“ In der Tabelle hält Ebelsberg nun bei 45 Punkten auf Rang drei, Dionysen steht bei 31 Zählern. Das Ziel formuliert Mahsenoglu klar: „Als Aufsteiger wollen wir Platz drei absichern und mit der Reserve Mannschaft den 2. Titel in Folge holen. Nächstes Jahr wollen wir wieder voll angreifen.“